Presse

Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 18.02.2017

Ältester Hoyerswerdaer feiert heute 105. Geburtstag

Bruno Praast kann auf ein langes Leben zurückblicken. Erst vor vier Jahren zog er ins Pflegeheim.

18.02.2017 Von Silke Richter

Bruno Praast sitzt in seinem Fernsehsessel und liest Zeitung. So, als wenn es nichts Selbstverständlicheres in seinem Alter gebe. Am meisten interessiert ihn dabei die Sportseite. Der Hoyerswerdaer ist bekennender Borussia-Dortmund-Fan und deshalb immer sehr gespannt auf die Fußballergebnisse.
Hin und wieder wendet sich sein Blick an diesem Freitagmorgen aus dem Fenster. Bruno Praast beobachtet im Garten des Laurentius-Hauses zu gern die drei Ziegen im Tiergehege. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 25.01.2017

Exotischer Früchtecocktail kommt an

Während der kulinarischen Woche im Laurentius-Haus kommen außergewöhnliche Gerichte auf den Tisch. Den Bewohnern schmeckt’s.

25.01.2017 Von Silke Richter

Im Laurentius-Haus duftet es verführerisch. Was die Speisekarte da wohl heute zu bieten hat? Es sind ganz besondere Gerichte, die in der hauseigenen Küche zubereitet und gleich serviert werden. Im Altenpflegeheim steht in diesen Tagen die kulinarische Woche auf dem Programm. Das heißt, dass die Bewohner aus verschiedenen Menüs wählen können, darunter ganz besondere Speisen, die es nicht alle Tage zu essen gibt. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 18.01.2017

Sie erfüllt die kleinen Wünsche

Regina Krause hilft ehrenamtlich im Altenpflegeheim Laurentius-Haus. Diese Aufgabe möchten weder sie selbst noch die Bewohner missen.

18.01.2017 Von Katrin Demczenko

Hochbetagten oder kranken Menschen Zeit schenken ist der 67-jährigen Regina Krause ein Bedürfnis, weshalb sie seit 2012 ehrenamtlich im Laurentius-Haus Hoyerswerda der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz hilft. Sie unterstützt die hauptamtlich angestellten Kräfte des Wohnbereiches Wiesengrund jeden Montag bis Mittwoch bei der Betreuung von 24 Senioren. Zum Dank für dieses Engagement hat die Hoyerswerdaerin vor wenigen Tagen die Sächsische Ehrenamtskarte von Oberbürgermeister Stefan Skora erhalten, sagt die Leiterin des Laurentius-Hauses Silke Eichler. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 06.01.2017

Neue Lichtblicke im Helen-Keller-Haus

Dank einer Spende kann ein Therapie-Lichtschlauch gekauft werden. Der Aufbau einer ambulanten Pflege ist geplant.

06.01.2017 Von Silke Richter

Mario und Thomas sehen glücklich aus. Als die beiden jungen Männer das vertraute Gesicht von Ergotherapeut Martin Dünnbier sehen, entspannen sich ihre Gesichtszüge sofort zu einem Lächeln. Die beiden Bewohner scheinen sich im Hoyerswerdaer Helen-Keller-Haus heimisch zu fühlen. Könnten die beiden Männer sprechen, würden sie ihre Emotionen wohl so ausdrücken: Wir sind hier angekommen. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Görlitz, 02.12.2016

Ein Abend für die stillen Helden

Aus einer Idee von Landskron und SZ entstand eine Aktion von Görlitzern für Görlitzer, die wohl eine Fortsetzung findet.

02.12.2016 Von  Matthias Klaus

Für Sophia Schuch und ihre Freundinnen ist es heute das erste Mal. „Es wird schon klappen“, sagt die Schülerin aus der Klasse 9.2 des Joliot-Curie-Gymnasiums in Görlitz. Aufgeregt sind die Mädchen nicht. Dabei steht jetzt eine abendfüllende und überaus wichtige Aufgabe an: Kellnern. Nicht irgendwo, sondern in der Landskron-Kulturbrauerei. Und der Saal ist voll. Erwachsene und vor allem Kinder, Kinder, Kinder. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 14.10.2016

Lebenslustige Jubilarin löst ungewöhnliches Versprechen ein

Beim 100. Geburtstag von Maria Ast wurde gestern im Laurentius-Haus auf dem Tisch getanzt.

14.10.2016 Von Silke Richter

Einige Gäste, die bei der gestrigen kleinen Geburtstagsfeier von Maria Ast dabei waren, konnten im ersten Moment kaum glauben, was sie da sahen und erlebten. Zum einen war der 100-jährigen Seniorin ihr langes Leben äußerlich kaum anzusehen, und zum anderen versetzte sie nicht nur Stefan Skora ins Staunen. „Unglaublich, wie fit sie noch ist. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig“, meinte Hoyerswerdas Oberbürgermeister, der zum Gratulieren ins Altenpflegeheim „Laurentius-Haus“ gekommen war und auch schriftliche Geburtstagsgrüße von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Gepäck hatte. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 30.08.2016

Hilf mir, es selbst zu tun

Im Altenpflegeheim Haus Rosengarten wird seit April das Montessori-Pädagogik-Förderkonzept im Alltag umgesetzt.

30.08.2016 Von Silke Richter

Zwei Tische, auf denen mehrere Pappteller, bunte Wäscheklammern, Packungen mit Erbsen, Graupen, Kakao, Besteck sowie eine Grillzange und Tennisbälle liegen. Mehr Materialien braucht es für diese Art von Beschäftigungstherapie nicht. Sie soll bei den Senioren vor allem eines hervorrufen: Zufriedenheit und Freude. Was sich im ersten Moment vielleicht wie ein banales Kinderspiel anhört, ist ein ausgeklügeltes Pädagogik-Konzept von Maria Montessori, das seit mehreren Jahrzehnten vorrangig in Kindereinrichtungen angewandt wird. zum vollständigen Artikel

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Lausitzer Rundschau – Hoyerswerda, 10.08.2016

Hoyerswerdaer Kita wird Eltern-Kind-Zentrum

Mädchen und Jungen lernen durch die Kneippschen Elemente spielerisch die Grundlagen einer gesunden Lebensweise.

10.08.2016 Von Katrin Demczenko

Seit 2014 ist die Kindertagesstätte Nesthäkchen ein zertifizierter Kneippkindergarten. Jüngst wurde in der Einrichtung ein Kräutergarten angelegt und somit ein weiterer Bestandteil des Kneipp-Konzeptes erfüllt. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 24.05.2016

Wie Eltern in der Kita helfen können

Das „Nesthäkchen“ gehört zu 31 Kitas im Freistaat, die sich zu einem Eltern-Kind-Zentrum entwickeln sollen.

24.05.2016 Von Rainer Könen

Krabbelparcours, Sitzwürfel in den buntesten Farben, selbst gemalte Bilder, fröhlich klingendes Stimmengewirr. Wer die Kita „Nesthäkchen“ in der Huttenstraße betritt, fühlt sich für Momente zurückversetzt in die eigene Kindheit. Und mittendrin in dem kindlichen Gewühl steht Anja Koark-Fillinger, die Leiterin. Die von ihr geleitete Kindertageseinrichtung gehört seit Anfang Mai zu den 31  ausgewählten Kitas in Sachsen, die an einem Projekt teilnehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Eltern der Kita-Kinder stärker in die Erziehungsarbeit der Einrichtungen mit zu involvieren. Oder mit anderen Worten: Diese Kitas sollen sich zu Eltern-Kind-Zentren (EKiZ) entwickeln. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Görlitz, 13.05.2016

Kochen als Lebensschule

Im Görlitzer Kinderheim startet jetzt die Kochschule „Iss was“ – ein Projekt mit vielen Helfern.

13.05.2016 Von Sebastian Beutler

Harjit rührt tapfer in dem Tiegel, wendet die Masse aus Rindfleisch, Brot, Kartoffeln und Zwiebeln hin und her, damit sie nicht anbäckt. Es ist Dibbelabbes, das saarländische Nationalgericht. Das ist kein Zufall, denn Axel Krüger hat sich in den vergangenen Monaten beim Aufbau des Projektes engagiert. Und Krüger stammt eben aus dem Saarland. Auch der Start der Jugendkochschule ist mit diesem Gericht verbunden. Als Krüger es bei der Kochaktion auf dem Schlesischen Christkindelmarkt anbot, sammelte er gleich mal 1.300 Euro für die künftige Jugendkochschule. Am Mittwoch wurde sie eingeweiht. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 04.05.2016

Viel mehr als nur eine Arbeit für Robert

Robert Röbisch (27) wohnt im Hoyerswerda Helen-Keller-Haus für Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen. Er ist nicht werkstattfähig und besucht deshalb den Tagesförderbereich im Altenpflegeheim Laurentius-Haus.

04.05.2016 Von Silke Richter

Ein junger Mann läuft im Flur des Helen-Keller-Hauses auf und ab. Immer wieder. Jeden Besucher, der die Einrichtung betritt, begrüßt der junge Mann sehr zuvorkommend und nett. Manchmal mit Handschlag – oder einer spontanen innigen Umarmung; mit ein und derselben ungespielten Herzlichkeit. zum vollständigen Artikel

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Lausitzer Rundschau – Senftenberg, 28.04.2016

Entspannen mit Licht, Klang und Duft

Christophorusheim in Großkmehlen weiht dritten Snoezelraum ein

Von Mirko Sattler

GROßKMEHLEN Wer den neuen Snoezelraum im Förderbereich des Christophorusheimes in Großkmehlen betritt, will ihn gar nicht mehr verlassen. Zu sehr erinnert er an einen Wellnessbereich.

Insgesamt 8000 Euro aus Spenden- und Eigenmitteln investierte die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, um für Behinderte einen Raum der Entspannung zu schaffen. Schon in den 90er-Jahren wurden die Räume in Eigenregie gestaltet. Nun stattete sie eine professionelle Firma aus. In jedem der drei Förderbereiche (eröffnet 1996, 1999 und 2011) gibt es einen Snoezelraum. Der gestern eröffnete ist mit 33 Quadratmetern der größte und modernste, ganz in Weiß gehaltene Raum. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 10.11.2015

Ein Bad für Körper, Seele und Geist

Am Sonnabend wurde im Helen-Keller-Haus eine Schmetterlingswanne vorgestellt.

Von Silke Richter

Schmetterlingswanne Helen Keller HausDie Leiterin des Helen-Keller-Hauses, Gudrun Waldherr (vorn), freute sich mit Sponsoren und Therapeuten, dass die Schmetterlingswanne genutzt werden kann. Foto: SiRi Hoyerswerda.

Das Helen-Keller-Haus am Mittelweg 4 bietet 43 Bewohnern zwischen 18 und 51 Jahren, alle mehrfach schwersthindert, ein dauerhaftes Zuhause. In dem Wohnpflegeheim unter Trägerschaft des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz steht die individuelle Förderung jedes Einzelnen durch Heilerziehungspfleger und Ergotherapeuten im Mittelpunkt. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 06.08.2015

Wenn die Welt immer kleiner wird

Das Leben einer Stadt sieht man in jedem Lebensalter verschieden – hier der Blick einer 100-Jährigen auf Hoyerswerda.

Von Mirko Kolodziej

Es gibt in der Wohngruppe „Sonnenblick“ des Laurentius-Hauses am Rande von Hoyerswerdas Rest-WK X eine 84-Jährige, die ist schon ein wenig durcheinander. Die ältere Dame muss auch schon gewaschen und angezogen werden. „Solange ich das alleine machen kann, tue ich das“, sagt dagegen Gertrud Frohberg, die im Nachbarzimmer lebt. Sie gehört zu einer Altergruppe, die nicht sonderlich groß ist. Zum Ende des vorigen Jahres wies die Statistik für Hoyerswerda gerade einmal neun Leute auf, die älter als hundert Jahre waren. Gertrud Frohberg ist dem exklusiven Klub im Juni beigetreten. Es gab dazumal Besuch vom Oberbürgermeister jener Stadt, deren Bürgerin Gertrud Frohberg erst seit zehn Jahren ist. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 24.07.2015

Manche Kinder wollen mit dem Wassertreten gar nicht mehr aufhören

„Kneipp-Kita“ darf sich seit einem Jahr das „Nesthäkchen“ nennen. Und vielleicht gibt es in Hoyerswerda schon bald auch eine Kneipp-Grundschule.

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Morgen halb sieben: Der Wecker klingelt pünktlich, und dennoch ist die Zeit plötzlich knapp. Jetzt noch frisches Gemüse und Obst für die Frühstückspause in der Kita oder in der Schule zubereiten? Keine Chance. Also wandern die Wunschprodukte von Sohn oder Tochter in die Brottasche. Das sind dann schon mal Schokoladenriegel und Gummibärchen. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 30./31.05.2015

Führerschein für Vierhufer statt für Vierrädler

Erstmals konnten Kinder aus der Hoyerswerdaer Grundschule „Am Park“ den Eselführerschein erlangen – beim Wandertag im „Haus Rosengarten“.

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Bruno und Pedro müssen starke Nerven haben. Haben sie auch. Die beiden Esel sind direkten Kontakt zu Menschen; nicht zuletzt zu quirligen Kindern gewöhnt. Dennoch treten beide in ihrem Gehege erst einmal den Rückzug an, als sich ihnen viele sreichelbegierige Kinderhände über den Zaun entgegestrecken. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 29.05.2015

Eine Kartoffel für Robert 

Das Helen-Keller-Haus im WK X sucht mehr Kontakt zur Öffentlichkeit. Doch das ist schwieriger als gedacht.

Von Silke Richter

Für Bernd Latta ist diese Veranstaltung eine Herausforderung. Aber eine schöne. Der Mitarbeiter der Kinder- und Jugendfarm begleitet den Besuch der Bewohner aus dem Helen-Keller-Haus, in dem schwerstmehrfachbehinderte Menschen wohnen. Bernd Latta kann nämlich nicht wie sonst gewohnt beim Projekttag zum Thema „Rund um die Knolle“ das übliche Programm durchführen. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerda, 09.04.2015

„Was für ein Harfenspiel“ 

Im Altenhilfezentrum Lauretius-Haus probten jüngst Musiker der neuen Lausitzer Philharmonie für ihre Premire.

Von Rainer Könen

Für Ingeborg Meinhold war es ein Nachmittag, der bei der Hochbegabten angenehme Erinnerungen an ihre Jugend wachrief. Auf die Frage, was sie denn von diesem Konzert der Musiker halte, lachte sie und meinte, dass sie ja ein gelerntes Geigerlein sei. Womit sie wohl ausdrücken wollte, dass sie sozusagen auch „vom Fach“ sei. Im Gegensatz zu den meisten anderen älteren Herrschaften, die am Mittwochnachmittag gespannt den Veranstaltungssaal des Altenhilfezentrums Laurentius-Haus betraten, wo fünf Musiker der Neuen Lausitzer Philharmonie Generalprobenstimmung verbreiteten. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Dresden, 30.12.2014

Feiertage ohne Mama und Papa

Für die meisten Heimkinder des Pfarrer-Dinter-Hauses werden dann Erzieher zur Ersatzfamilie. Trotzdem bleibt Wehmut.

Von Ulrike Kirsten

Irgendwann erwischt sie fast alle Kinder und Jugendliche in diesen Tagen. Dann schleicht sich die Traurigkeit hinterrücks heran, nichts kommt dagegen an. „In den Ferien, noch dazu um Weihnachten und den Jahreswechsel, ist es für viele besonders schwer“, sagt Cordula Möbius. Nur schwer lassen sich die Kinder und Jugendlichen dann trösten, stehen wartend am Fenster und verstehen nicht, warum Mama oder Papa wieder nicht gekommen ist. zum vollständigen Artikel

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WochenKurier Senftenberg, 13. August 2014

Zehn Jahre „Arche Noah“ im historischen Stadtkern

Dr. Martina Münch: „Hier spürt man eindrucksvoll, wie die Generationen miteinander umgehen können“

Ortrand. Spinnende Frauen, ein Seiler, eine Buttermacherin, Chorsänger, Brandenburgs Bildungsministerin, Landtagsabgeordnete, Amtsdirektor und Bürgermeister feierten den 10. Geburtstag der „Arche Noah“ mit den Bewohnern, Angehörigen und den Mitarbeitern.

Das besondere Haus im historischen Ortskern wurde vor 10 Jahren feierlich eröffnet und befindet sich in Trägerschaft der Stiftung Diakonie Sozialwerk. zum vollständigen Artikel

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Eine gelungene Geburtstagsparty.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 7. August 2014

Täglich geht’s ins Wasserbad

Das „Nesthäkchen“ in Hoyerswerdas Neustadt ist neuerdings eine anerkannte Kneipp-Kita.

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Im „Nesthäkchen“ hat man sich zur Umsetzung des Kneipp-Konzeptes eigens ausstaffiert. Man sieht’s unter anderem an der Spezial-Wanne fürs Wassertreten. „Mit Kindern kneippen“ steht daran. Verlangt wird unter anderem ein genormter Wasserstand. Das Wasser muss auch eine bestimmte Temperatur haben. Erzieherin Evi Wykrent, die hier die kleine Angel unterstützt, hat – wie alle ihre Kolleginnen – eine spezielle Kneipp-Ausbildung genossen. Foto: Mirko Kolodziej

Von Mirko Kolodziej

Rasch haben die Kinder der Schmetterlingsgruppe in der Hoyerswerdaer Kindertagesstätte „Nesthäkchen“ im WK VII die Socken ausgezogen und die Hosenbeine hochgekrempelt. Eines nach dem anderen steigt nun, von Erzieherin Evi Wykrent gehalten, in eine Plastik-Wanne, die im Kita-Garten steht. Ein paar kräftige Tritte – und das Fußbad endet. Abgetrocknet wird nicht. Das widerspräche den Lehren des Pfarrers und Hydrotherapeuthen Sebastian Kneipp (1821-1897). Und nach diesen Lehren richtet man sich in der Kita der evangelischen Diakonie-Stiftung.

Drei Jahre Arbeit

Seit ein paar Wochen hängt hier im Eingangsbereich sogar ein Metallschildchen, das einen munteren Wassertropfen mit lachendem Gesicht zeigt. Zu dem Schild gehört ein Zertifikat: Die Einrichtung ist nun vom Kneipp-Bund als „Kneipp-Kita“ anerkannt. „Wir haben rund drei Jahre daran gearbeitet“, sagt Kita-Leiterin Anja Koark-Fillinger und berichtet von zwei Schlüsselerlebnissen, die auf den Weg zur Kneipp-Kita führten. zum vollständigen Artikel

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SZ Hoyerswerda, Dienstag 22. Juli 2014

Mit dem Rollstuhl auf die Insel

Der 76-jährige Herbert Driesel ist zwar querschnittsgelähmt. Dennoch machte er mit seinem Pfleger Urlaub auf Mallorca.

Viele Menschen bringen den Begriff „Altenpflegeheim“ auch häufig mit dem Wort „Abstellgleis“ in Verbindung. Dass Senioren, die eine schwere Krankheit haben oder gar die meiste Zeit im Bett verbringen müssen, eine Urlaubsreise antreten könn(t)en – für viele ist das undenkbar. Der Hoyerswerdaer Herbert Driesel hat da andere Erfahrungen machen können. Die verdankt er seiner Tochter  Solveig, deren Ehemann Martin Schlüter sowie einem äußerst engagierten Reisebüro aus der Region. Und dem Altenpflegeheim Laurentius-Haus. Denn in dieser Einrichtung des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz wohnt der Senior seit drei Jahren. Der 76-jährige ist querschnittsgelähmt, auf einen Rollstuhl und ständige Pflege angewiesen. „Meine Tochter Solveig und ihr Mann haben einen Vollzeitjob. Mich dann auch noch zu versorgen und zu pflegen, das ist für die beiden schier unmöglich“, erzählt Driesel, der selbst bis dato keinen Gedanken daran verschwendet hatte, überhaupt einmal die Möglichkeit einer Urlaubsreise in Betracht zu ziehen. Wie sollte das auch bei dem ständigen Pflegeaufwand funktionieren? zum vollständigen Artikel

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Lausitzer Rundschau, 16. Juli 2014

Leben wie jeder andere auch

Dem Stigma entfliehen: Menschen mit Behinderungen kommen (fast) allein zurecht

Sie sind meist zwischen 20 und 40 Jahre alt – und sie leben in eigener Wohnung. Was für andere selbstverständlich ist, ist für sie eine Errungenschaft, auf die sie stolz sind. Denn bei ihnen ist dann doch manches anders.

Senftenberg/Schipkau.

Jan Unger hat es sich in seinem Sessel im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Nun noch die Pedale richten – und dann kann es auf große Fahrten gehen. Der 28-jährige spielt begeistert sein Computerprogramm Euro-Truck. Da kann er 15000 virtuelle Straßenkilometer durch ganz Europa zurücklegen. Fracht aufnehmen, die Last checken und auch noch was – virtuell – daran verdienen. Für sein virtuelles Cockpit konnte er sich schon einen Fernseher leisten und die Mikrowelle auch. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben, . 5. Juni 2014

Wie Gordon Konflikte lösen kann

Heute in der Serie „Görlitzer Kinder in Not“: Mit einem speziellen Konzept sollen sich Eltern und Kinder besser verstehen.

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Nach dem Modell von Thomas Gordon werden auch in der Psychomotorischen Fördergruppe, einer Außenstelle des Görlitzer Kinderheims, Kinder erzogen. Familienhelferin Sylvia Goller (rechts) hat damit genauso gute Erfahrungen gemacht wie Betreuerin Sabine Walter (2.v.l.).Foto: Jens Trenkler

Von Daniela Pfeiffer Welche Eltern kennen das nicht: Töchterlein will unbedingt den Puppenwagen mit zum Spaziergang nehmen. Oder der Sohn das Laufrad. Nach 100Metern ist die Lust aber vergangen und Mama oder Papa sollen schieben. Die stemmen die Hände in die Hüften: „Du wolltest es mitnehmen, also schiebe du auch.“ Das Kind denkt nicht daran, macht im Idealfall eine filmreife Szene vor allen Leuten.

Wie man aus solchen scheinbar verfahrenen Situationen herauskommt, weiß Sylvia Goller. Sie ist Familienhelferin bei der Diakonie, betreut mit vier Kolleginnen 27 Familien im Landkreis Görlitz. Allein 25 davon in der Stadt Görlitz. zum vollständigen Artikel

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Wochen Kurier Görlitz , 22. Mai 2014

Besuch aus Brüssel im Janusz-Korczak-Heim

Artur Bielinski (Landrat von Zgorzelec) übernimmt gemeinsam mit Herrmann Winkler (MdEP) und Octavian Ursu (CDU-Stadtrat von Görlitz) die Schirmherrschaft für ein einzigartiges Kooperationsprojekt deutsch-polnischer Kinder- und Jugendarbeit.

Besuch aus Brüssel
(V.l.n.r.) Christina Lumper, Octavian Ursu, Artur Bielinski, Hermann Winkler. Foto: STIFTUNG DIAKONIE-SOZIALWERK LAUSITZ

Die zwei Knirpse des Janusz-Korczak-Heimes staunen mit großen Augen, als sie von ihrem Vormittagsausflug zurückkehren. Mitten im Foyer ihrer Wohngruppe treffen sie auf eine Delegation von Menschen in dunklen Anzügen. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 19. Mai 2014

„Nesthäkchen“ darf sich Kneipp-Kita nennen

Hoyerswerda. Die Kindertagesstätte Nesthäkchen, eine Einrichtung der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, feierte am Freitag ihr Jahres-Kneipp-Fest. Höhepunkt war die Übergabe des Zertifikats „Vom Kneipp-Bund e. V. anerkannte Kindertageseinrichtung“ vom Kneipp-Landesverband und dem Kneipp-Verein Dresden e. V. Seit nunmehr über drei Jahren wird im Nesthäkchen in der Ulrich-von-Hutten-Straße 29 nach der Gesundheitslehre von Pfarrer Sebastian Kneipp gearbeitet. Seither sind Wassertreten, Tau- und Schneelaufen feste Programmpunkte. Aber auch die Verarbeitung von Petersilie, Schnittlauch & Co. aus dem hauseigenen Kräutergarten bereitet den Steppkes in der speziellen Kinderküche Freude. Hier entsteht u. a. täglich das „Gesunde Frühstück“, ein spezielles Angebot der Einrichtung, bei dem gemeinsam mit den Kindern saisonale Zutaten unter dem Aspekt entwicklungsfördernder Ernährung auf den Tisch gebracht werden.

Als ein wesentlicher Bestandteil des Kneipp-Konzeptes wurde vor Kurzem eine Kindersauna installiert. Zum Festtag wurde die Sauna, die überwiegend aus Spenden finanziert wurde, offiziell von Kita-Leiterin Anja Koark-Fillinger, eröffnet.

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Lausitzer Rundschau -Lokalteil für Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen , 13. Mai 2014, Seite 15

Protest gegen den Pflegenotstand

Mitarbeiter des Ortrander Pflegeheimes „Arche Noah“ prangern Missstände an

Arche Noah-Rettungspaket Altenpflege
Stiller Protest vor dem Pflegeheim „Arche Noah“ in Ortrand: Marlies Dey (Pflegefachkraft), Alfred Hommel (Bewohnerschaftsrat), Kathrin Dittmann (Leiterin), Kathrin Jannaschk (Pflegefachkraft und Diana Ritter (Pflegehelfer) – von links. Foto:Sattler/sam1

Ortrand. Anlässlich des Internationalen „Tages der Pflege“ an gestrigen Montag machte das Pflegeheim „Arche Noah“ in Ortrand auf den Pflegenotstand mit einem stillen Protest aufmerksam. Ihrer Meinung nach ist es „Fünf vor zwölf“. Und so protestierte eine Abordnung der Belegschaft auch um 11.55 Uhr vor den Türen des Heimes. „Unsere zentralen Forderungen sind die würdevollen Pflege, die familiäre Entlastung, die gerechte Finanzierung und die attraktive Ausbildung“, brachte es Heimleiterin Kathrin Dittmann auf den Punkt. zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung Hoyerswerda, 13. Mai 2014, Seite 13

Hoyerswerdaer Heimbewohner fordern bessere Pflegebedingungen

Laurentius-Haus und Haus Rosengarten haben sich an einer bundesweiten Aktion der Diakonie beteiligt.

Hoyerswerda. „Mehr Pflegefachkräfte für die Bewohner“, „Weniger Bürokratie und damit mehr Zeit für die Bewohner“ oder „Aussagekräftigere Prüfsysteme für den Medizinischen Dienst der Kassen“. Diese und andere Forderungen stehen auf Postkarten, die aus Hoyerswerda auf die Reise nach Berlin gehen. Adressat: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Mit rund hundert Postkarten beteiligen sich das Laurentius-Haus im WK X sowie das Haus Rosengarten am Zoo an einer bundesweiten Aktion der Diakonie. zum vollständigen Artikel

Laurentius-Haus_Rettungspaket Altenpflege

Bildunterschrift: Elke Richter wohnt im Laurentius-Haus und gab Steffen Hanspach vom Diakonie-Sozialwerk Lausitz eine Postkarte an den Gesundheitsminister mit. Foto: Mirko Kolodziej

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 24. März 2014

Längere Kinderbetreuung wird gut angenommen

Hoyerswerda. Seit drei Wochen gelten in der Kita Nesthäkchen erweiterte Öffnungszeiten. Seit Anfang des Monats können Eltern, die ihre Kinder in der Einrichtung des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz betreuen lassen, erweiterte Öffnungszeiten in Anspruch nehmen. Für die Kinderbetreuung steht jetzt ein Zeitfenster von 6 bis 18 Uhr zur Verfügung. Bis Ende Februar galt als maximale Betreuungszeit 16.30 Uhr. „Unser Anliegen ist es, die Kinderbetreuung betriebsnah und arbeitsnehmerfreundlich anzubieten“, sagte Vorstandsmitglied Christina Lumper gegenüber TAGEBLATT und zielt damit auf das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab. Dass es in der Kita diesen Bedarf gibt, darauf war man im vergangenen Jahr im Rahmen einer Kundenbefragung 2013 gestoßen. Daraufhin stellte die Stiftung die Weichen für eine Änderung. Bereits nach den ersten beiden Wochen des neuen Öffnungszeitenmodells zeige sich, so schätzt man beim Diakonie-Sozialwerk ein, dass das Angebot gut angenommen wird und es den werktätigen Eltern Sicherheit bei den Zeiten der Abholung verschafft. In der Kita Nesthäkchen in der Ulrich-von-Hutten-Straße im WK VII werden aktuell 55 Kinder betreut.

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Amtsblatt für das Amt Ortrand, 01. März 2014

Kita Weltentdecker erkundet Energie

Kroppen. Wir, die Hortkinder vom Weltentdecker (Kindertagesstätte der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz), haben mit Kursleiter Herr Jänichen und seinen Lehrlingen spannende Experimente durchgeführt. Herr Jänichen kommt von der EnviaM und leitete bei uns das Projekt ENERGIE ERLEBEN. Vieles haben wir über Solar- Wasser- und Windenergie gelernt. Und stellt euch vor: Aus Obst und Gemüse kann man ein bisschen Licht erzeugen. Bei einem Abschlussquiz konnten wir unser Wissen unter Beweis stellen. Zum Schluss bekamen wir eine Urkunde und ein Geschenk. Der Experimentierbaukasten bereitet uns auch weiterhin viel Freude und lässt uns die Welt entdecken.

Verfasser:       die Weltentdecker Nick Bussler, Dennis Winter, Bernadette Jahn und Philip Kleinichen

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Fotos: Annett Uhlig

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Wochenkurier Hoyerswerda , 19.02.2014

102! Geboren als die Titanic sank…

 Hoyerswerda. Viel lesen hält geistig fit! Das kann man auch über Bruno Praast aus Hoyerswerda sagen. Er feierte am 18. Februar seinen 102. Geburtstag im Altenhilfezentrum Laurentius-Haus der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz in Hoyerswerda. Die tägliche Zeitungsschau ist ein wichtiges Ritual in seinem Alltag. Schon kurz nach dem Frühstück kann Herr Praast Mitarbeitende und andere Bewohner über wichtige Meldungen aus Hoyerswerda und der Welt informieren. So hoffen und wünschen wir, die Mitarbeitenden des Laurentius-Hauses der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, Herrn Praast, dass er und noch lange Zeit täglich die neusten Ereignisse, bei stabiler Gesundheit, berichten kann.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 29. Januar 2014

Mit dem Pferd Cindy eine andere Welt entdecken

Das therapeutische Reiten auf dem Partwitzer Hof ist nur für die Bewohner des Helen-Keller-Hauses etwas Besonderes.

Kriechst du dann auch alleine auf das Pferd, Marcel? Das will Olli wissen. Wenngleich die Begriffe „allein“ und „kriechen“ nicht ganz korrekt sind. Denn fast jeder der Teilnehmer an diesem Reitkurs auf dem Partwitzer Hof ist auf fremde Hilfe angewiesen. Und das nicht nur, wenn es um die Beschäftigung des Reitens geht. Einige der Bewohner des Helen-keller-Hauses sind Spastiker, sitzen im Rollstuhl oder können, wenn überhaupt, nur ein paar Schritte zu Fuß gehen. Sie leben alle in der Wohnstätte des Diakonie Sozialwerkes Lausitz in Hoyerswerda für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. zum vollständigen Artikel

Therapeutisches Reiten HKH

Schon allein der direkte Kontakt zum Tier wirkt für viele Bewohner des Helen-Keller-Hauses sehr beruhigend. Regelmäßig besuchen sie den Partwitzer Hof, um am therapeutischen reiten teilzunehmen.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 15. Januar 2014

Assistenten verstärken zwei Hoyerswerdaer Kitas

„Wirbelwind“ in Knappenrode und „Nesthäkchen“ im WK VII profitieren von einem neuen Programm des Landes Sachsen.

Hoyerswerda. Die FDP-Landtagsabgeordnete Kristin Schütz erwischte Karin Lützner gestern im Bad der großen Gruppe der Kita „Nesthäkchen“ im WK VII. Aliyah hatte schmutzige Finger, Karin Lützner half beim Waschen. „ich möchte Sie gern persönlich begrüßen“, strahlte die liberale Politikerin sie an. Ein wenig ist es nämlich ihr zu verdanken, dass Karin Lützner seit Monatsanfang einen neuen Job hat. Die FDP im Landtag hat der CDU zwar bisher nicht die von vielen Experten und auch von Kristin Schütz für notwendig  erachtete Verstärkung des Personalbestandes an Sachsens Kitas abtrotzen können. Aber wenigstens einigten sich die Koalitionäre in Dresden auf ein Programm zur Einstellung von sogenannten Assistenzkräften in knapp hundert Kitas im Land. zum vollständigen Artikel

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FDP-Frau Kristin Schütz (rechts) erwischte Karin Lützner gestern, als die frischgebackene Kita-Assistentin mit Aliya aus dem Waschraum kam.

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Lausitzer Rundschau – Rundschau für Hoyerswerda, 15. Januar 2014

Gefragte Helfer in der Kita

Das Nesthäkchen ist eine von 98 Einrichtungen, die Assistenzkräfte bezahlt bekommen

Die Frage nach dem richtigen Betreuungsschlüssel ist ein Problem,  auf dessen Lösung Eltern, Erzieher und Gewerkschaften den sächsischen Landtag im Wahljahr 2014 mit wachsendem Nachdruck drängen. Das „Assistenzkräfte-Programm“, das nun auch in Hoyerswerdaer Kita „Nesthäkchen“ greift, soll Abhilfe schaffen.

Hoyerswerda. Seit 2007 ist Karl-Heinz Manthe Teil des Teams der Kita „Nesthäkchen“. Verschiedene Programme haben seine Arbeit immer wieder möglich gemacht. Zuletzt finanzierte die „Kommunal-Kombi“ drei Jahre lang die pädagogische Hilfstätigkeit des 57-jährigen Chemiefacharbeiters. „Er hat einfach ein Händchen für die Kinder“, lobt Kita Leiterin Anja Koark-Fillinger das Engagement von Karl-Heinz Manthe. Die gut ausgestattete Hobbywerkstatt  ist mit seinem Zutun Stück für Stück aufgebaut worden. Und wenn es gerade keinen passenden Fördertopf gab, dann kam Manthe ehrenamtlich zu den Kindern. Seit dem 1. Januar ist er einmal mehr Mitglied des Betreuerteams. zum vollständigen Artikel

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Besonders freut es Landtagsabgeordnete Kristin Schütz, dass neben der staatlich anerkannten Erzieherin Karin Lützner (im Hintergrund) mit Karl-Heinz Manthe einem Mann eine Assistenzstelle in einer Kita gewährt werden konnte.
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Wochenkurier, 08.01.2014

Johanneum_2013Hoyerswerda. Wie bereits in den Vorjahren, fand am Christlichen Gymnasium Johanneum in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien die große Weihnachtpaketaktion statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten kleine Weihnachtspäckchen gepackt, um damit die Bewohner des Laurentius-Hauses, einer Seniorenpflegeeinrichtung des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz, zu überraschen. Am letzten Schultag überbrachten dann einige Schüler der 5. Klassen zusammen mit Religionslehrer Herrn Gilde und Schulleiter Günter Kiefer die Geschenke, sehr zur Freude der Senioren.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt 21./22. Dezember 2013

Weihnachtsbesuch im Laurentius-Haus

Schüler aus dem Johanneum beschenken Senioren. Sie lernen dabei auch einiges über die Lebenswelt der Älteren.

Der Kofferraum des Transportes, der gestern Vormittag vor dem Laurentius-Haus im WK X parkte, war groß. 120 Bewohner leben im Altenhilfezentrum der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Für einige die keine näheren Angehörigen haben, packten Jungen und Mädchen aus dem Christlichen Gymnasium Johanneum Überraschungen aus. Zum dritten Mal seit 2011 waren Schüler am letzten Tag vor den Weihnachtsferien in dem Altenheim. Gesammelt wurde zuvor im Gymnasium. Süßes, Kosmetik, Selbstgebasteltes und Dinge aus Kinderzimmern, wie Kuscheltiere, erzählt der zehnjährige Leon Krahl: „Ich habe über 100 davon.“

Empfangen wurden die Kinder gestern Vormittag von einigen Senioren im Foyer. Anfangs erschienen die Kinder etwas schüchtern, die Zurückhaltung löste sich aber rasch. Heimleiterin Silke Eichler hat beobachtet, dass in den vergangenen Jahren über den Weihnachtsbesuch hinaus weitere Kontakte entstanden sind. Diese Begegnungen sollen die Sozialkompetenz der Kinder stärken. „Sie verlieren die Angst in ein Pflegeheim zu gehen.“ Ein Rundgang folgte gestern im Anschluss an die Geschenkübergabe. Die Antworten auf Fragen überraschten auch Erwachsene: Dürfen die Bewohner ihre Zimmer abschließen? Am späten Abend Besuch empfangen? Bier trinken? Haustiere mitbringen? Ja, all das ist möglich, so wie es andere Erwachsene ja auch tun können. Die Kinder staunten über die großen Bäder, Leon ließ sich per Liegelifter in die Badewanne heben. Im Anschluss wollte der Fünftklässler die übliche Desinfektion gleich selbst erledigen. Praktische Hilfe in ein paar Jahren ist ausdrücklich erwünscht, sagt Schulleiter Günter Kiefer. „Das ist eine sukzessive Vorbereitung auf die Praktika in der 9. Und 10. Klasse.“

Zu Heiligabend können die Senioren, die nicht bei ihren Familien Zuhause sind, an einen Festgottesdienst im großen Speisesaal teilnehmen. Die 3,5 Meter hohe Tanne ist mit Äpfeln, Strohsternen, Nüssen und Naschwerk geschmückt. Weihnachten kommen viel mehr Besucher als üblich. „Hier im Haus ist aber jeden Tag etwas los“, betont Ingeborg Meinhold, die Vorsitzende der Bewohnervertretung des Hauses und zählt unter anderem Sport- und Bastelangebote, Singenachmittage und das Heimkino am Freitag auf. „Es braucht sich hier keiner alleine fühlen.“ Als Dankeschön gab es gestern nicht nur herzliche Umarmungen. Ingeburg Meinhold, die Anfang Januar ihren 90. Geburtstag feiert, trug im Anschluss etwas Lustiges von Heinz Ehrhardt vor: „Wenn die Blättern von den Bäumen stürzen; die Tage täglich sich verkürzen; wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen die Koffer packen und verreisen; wenn all die Maden, Motten, Mücken, die wir versäumten zu zerdrücken, von selber sterben – so glaubt mir: Es steht der Winter vor der Tür!“ Also: Mit ihrem Besuch haben die Kinder am letzten Schultag 2013 einiges gelernt!

Johanneum

Freude bei den Bewohnern und den Schülern des Christlichen Gymnasiums Johanneum: Letztere überbrachten die in der Schule gesammelten Geschenke.
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Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben, 21./22. Dezember 2013, von Ralph Schermann

Finanzamt erfüllt Kinderwünsche

Die Mitarbeiter spendeten für das Görlitzer Kinderheim. 76 Päckchen übergab schließlich der Weihnachtsmann.

„Mal sehen, was da drin ist“, sagt ein Mädchen  und reißt aufgeregt das bunte Geschenkpapier vom Karton. Dann schaut die Sechsjährige erst erstaunt, kurz darauf aber überglücklich und springt schließlich sogar laut jubelnd dreimal in die Höhe: „Ein Monstertruck, wirklich ein echter Monstertruck!“ 76-mal kommt am Donnerstagabend Freude auf – mal lauter, mal stiller, je nach der Mentalität und dem Alter der Beschenkten. Das geht von sechs Monaten bis 17 Jahre, und die Päckchen enthalten vom Babyspielzeug über Bücher und Technikbaukästen bis hin zum Tattoo-Gutschein eine unwahrscheinliche Vielfalt. Die Beschenkten singen von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und von der Arbeit „In der Weihnachtsbäckerei“, sie begrüßen ehrfurchtsvoll den Weihnachtsmann und lassen ihn vor lauter Vorfreude dennoch kaum zu Wort kommen. Sie schütteln vor dem Öffnen ihre Päckchen, um den Inhalt zu erraten Wichtel reichen Kinder-Punsch, ein Engel spielt Gitarre – es ist eine weihnachtliche Stunde, wie sie Marion Vater-Jänsch als einen Höhepunkt bezeichnet, „auf den wir uns jedes Jahr doll freuen“. Marion Vater-Jänsch ist die Leiterin des Weinhübler Janusz-Korczak-Heimes für Kinder- und Jugendliche, und alle Kinder, alle Außen-Wohnstellen und auch die Mutter/Vater-Kind-Gruppe sind Gast im Finanzamt. „Seit 2010 spenden wir für das Heim, seit 2012 verbinden wir das mit einer Weihnachtsfeier in unserem Haus“, erzählt Andrea Pilz vom Personalrat. Sie sagt auch, wie das funktioniert:“ Die Kinder füllen Wunschzettel aus, die bei uns an eine Pinnwand kommen. Unsere Mitarbeiter nehmen sich die Zettel und erfüllen die Wünsche, die durchschnittlich bei 15 Euro liegen sollten.“ Um alle Wünsche erfüllen zu können, war diesmal noch ein hausinterner Kuchen- und Bastel-Basar im Programm. „Auch wir versuchen damit in der Weihnachtszeit ein wenig dafür zu tun, dass das fest für viele eine Freude wird“, begründet Finanzamt-Vorsteher Holger Hubert, der die eintreffenden Kinder mit einem heiteren Gedicht in seinem Haus empfängt. Wie das Interesse an dieser Feier zugenommen hat, zeigt die Zahl der erfüllten Wünsche: 2010 waren es noch 30, sodass die rund 140 Beschäftigten des Finanzamtes diesmal tiefer in ihre privaten Geldbörsen griffen. Für Marion Vater-Jänsch eine „wunderbare Idee, den Kindern ganz persönliche Geschenke zu machen“. Und das beruht auf Gegenseitigkeit, betont Andrea Pilz: „Wichtig ist, dass unsere Belegschaft sofort sieht, dass die Geschenke an die Richtigen gelangen.“ Das Finanzamt und die Heimleitung haben sich vorab viel Mühe damit gemacht, dem ins Weihnachtsmannkostüm gesteckten Personalratsmitglied für jeden Kind auch noch einen kleinen Spruch bereitzustellen – vom Lob für gutes Lernen bis hin zum Dank dafür, anderen Kindern gern zu helfen. Vor allem unter den Jüngsten haben einige allerdings längst schon vergessen, was sie einst überhaupt auf ihre Wunschzettel schrieben. Umso größer scheint ihr Staunen, plötzlich doch etwas zu bekommen, was sie schon immer haben wollten. Ein kleiner Steppke kommt sogar nach der Bescherung noch einmal zum Weihnachtsmann, zupft ihn beharrlich am roten Mantel und bedankt sich bei ihm mit ernster Miene: „Danke, Weihnachtsmann, und ich will die mal zeigen, was in meinem Paket ist. Das ist ganz genau richtig. Aber das kannst du ja nicht wissen…“ Finanzamt

Bescherung im Finanzamt: Schon warten die ersten Kinder auf den Weihnachtsmann, dem die Mitarbeiter Annette Kubig, Jens Mühlbauer und Doreen Fornfeist (v.l.n.r.) schon die auszuteilenden Geschenke bereitgelegt haben.

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Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben, 13. Dezember 2013

Weihnachtsüberraschung für sieben Vereine

Görlitz. Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien unterstützt  in diesem Jahr sieben Vereine und Institutionen, welche sich für bedürftige Familien engagieren, mit einer Spende. Empfänger sind die Vereine Aktiva Sozialraum Lausitz, „Einer für Alle“, „Fish Lausitz“ sowie  das Janusz-Korczak-Heim, die Stadtmission Görlitz, die Selbstständige Evangelische Kirche Klitten und der Caritasverband. Die Mittel stammen aus Spenden, die die Mitglieder der Volksbank und deren Angehörige im Anschluss an das Weihnachtskonzert am 5. Dezember in der Peterskirche gaben. Vorstand Sven Fiedler überreicht die symbolischen Schecks heute, 10 Uhr, an Vertreter der Vereine in der Kundenhalle der Volksbank am Marienplatz.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer – Tageblatt, 7./8. Dezember 2013

Sie halten die Welt im Innersten zusammen

Der 5. Dezember war der Internationale Tag des Ehrenamtes – eine Stippvisite im Hoyerswerdaer Laurentius-Haus.

Ohne Ehrenamtler geht nichts! Schon gar nicht in der Altenpflege. Die Menschen, die hier freiwillig „in aller Stille“ tätig sind, stehen (fast) nie im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dabei sind sie die echten Heldinnen und Helden des Alltages. Nachträglich zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5.Dezember soll daher hier,  stellvertretend für alle in dieser Sparte Engagierten, aus dem Alltag zweier Helferinnen des Hoyerswerdaer Laurentius-Hauses berichtet worden.

Das Laurentius-Haus ist eine von insgesamt zehn Einrichtungen der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Neben vielen anderen freiwilligen Helfern sind es auch zwei rüstige Damen, die hier Dienst am Mitmenschen leisten. Beide so um die 70 Jahre, voller Elan; vielleicht auch ein bisschen Stolz auf das, was sie leisten, aber in erster Linie bescheiden. Die zwei Damen sind Sieglinde Bottwar und Maria Götz. Sie haben ihre „Schicht“ gerade hinter sich. Eine Angehörige von Sieglinde Bottwar, die sie regelmäßig besuchte, lebte sechs Jahre im Laurentius-Haus. In dieser Zeit ist die eine enge Bindung zu der Altenhilfe-Einrichtung, zu anderen Bewohnern und dem Personal entstanden. Seit 2009 ist Sieglinde Bottwar daher ehrenamtliche Mitarbeiterin. Wenn nicht gerade ein wichtiger persönlicher Termin ansteht, sucht sie jeden Tag das Laurentius-Haus auf – egal, ob am Wochenende, feiertags, bei 35 Grad im Schatten oder bei Schneesturm! Meist von 6.30 bis 9.30 Uhr ist sie unterwegs im Wohnbereich „Vergissmeinnicht“ und erfüllt die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner beim Frühstück – von A wie Apfel schälen bis Z wie noch ein bisschen Zucker holen. Sie ist da für Gespräche und kann sich für den Einzelnen so viel Zeit nehmen, wie dieser gerade braucht. Damit dürfte auch klar sein, dass die Zeitangabe „meist bis 9.30 Uhr“ charmant untertrieben war…

Sieglinde Bottwar versucht vor allem, die Senioren zu motivieren, ihre Fähigkeiten so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. „Heute mache ich das mal – und morgen schaffen Sie das wieder alleine“, ist ihr lächelnder Spruch.

Das Gedächtnis aktiv halten

Maria Götz ist dagegen über die Aktion 55 zum Laurentius-Haus gekommen und seit 2008 im Ehrenamt. Sie käme zweimal die Woche her, sagt sie. Rasch stellt sich heraus, dass dies nur die „regulären  Einsätze“ sind; die vielen, vielen „außer der Reihe“ nicht mitgerechnet. Auch sie hilft bei den Mahlzeiten: Da wird mal was kleingemacht, abgerändelt und so mancher Extra-Wunsch erfüllt. Sie veranstaltet Spielrunden wie „Mensch ärgere dich nicht“, hält Zeitungsschau am Bett oder liest aus Büchern vor. „Es ist ganz wichtig, das Gedächtnis aktiv zu halten“, ist eines ihrer Anliegen. Gesprächsrunden, in denen sie versucht, die Erinnerungen an vergangene Tage wachzurufen, helfen den von ihr Betreuten dabei. Darüber hinaus unternimmt sie einmal pro Woche eine Ausfahrt mit einer Bewohnerin des Laurentius-Hauses, die sonst keine Besuche bekäme.

Das ist schon ein beeindruckendes Pensum, das die zwei Damen da ableisten. Was ist ihr innerer Antrieb für dieses gewiss nicht immer leichte Tun? Sie haben sich schon immer für die Gemeinschaft engagiert, sagen sie. „Zeit, uns vor den Fernseher zu setzen haben wir nicht“, lächelt Sieglinde Bottwar. Ganz am Rande erwähnt: Die beiden Frauen sind auch noch im Kirchenkreis und im Wohngebiet tätig. Doch das Laurentius-Haus ist für sie ein zweites Zuhause geworden. „Wir fühlen uns hier wohl und es tut gut, für andere da zu sein“, erklärt Maria Götz. „Die Bewohner sind dankbar, sie zeigen das durch kleine „Gesten“, fügt Sieglinde Bottwar hinzu.

Aus Überzeugung und Nächstenliebe

Was die Ehrenamtlichen in den Einrichtungen dieser Stiftung sowie im ganzen Land tagein, tagaus leisten, ist von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Sie tun es aus Überzeugung und aus Nächstenliebe. Dafür verdienen sie unserer aller Dank und höchste Anerkennung! LH Ehrenamt

Ehrenamtliche des Laurentius-Hauses mit Leiterin Silke Eichler (3.v.l.) bei einer Dankeschönveranstaltung.

Im Laurentius-Haus am Hoyerswerdaer Mittelweg 2 engagieren sich insgesamt 17 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Sie veranstalten einen Singe- und einen Spielkreis, eine Näh- und Handarbeitsrunde, organisieren eine Backgruppe und Kaffeenachmittag, laden zur sportlichen Betätigung oder zu Spaziergängen ein, machen Besorgungen und bieten Therapiestunden mit Hunden an.

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Lausitzer Rundschau – Lausitz am Sonntag, 01. Dezember 2013, von Torsten Richter

Frau Holle wohnt in Kroppen

Einwohner feiern ihren Jubiliäumsmärchenmarkt

Kroppen. Das meinen zumindest die Kinder der örtlichen Kita, die dem reichlich erschienenen Publikum das Grimmsche Märchen präsentierten. Allerdings war manchen Steppkes die enorme Menschenmenge nicht ganz geheuer. So verschlug es dem einen oder anderen kurzerhand die Sprache. „Wir nehmen den Kinder ihr Lampenfieber keinesfalls übel“, resümierte Kitaleiterin Elvira Altmann. „Stattdessen sind wir froh, dass so viele mitgemacht haben.“ Immerhin standen fast 40 Vorschul- und Hortkinder auf der Bühne. In Wirklichkeit hieß Frau Holle übrigens Annette Krämer. Die Erzieherin hatte gemeinsam mit ihren Kolleginnen Annett Uhlig und Elvira Altmann das Programm auf die Beine gestellt. Schließlich sollte es ein ganz besonderes werden, denn 2013 war bereits die zehnte Auflage des Märchenmarktes. Darüber hinaus gaben sich der Kroppener Posaunenchor sowie der gemischte Chor des Dorfes ein Stelldichein. Selbst die beiden Esel „Bruno“ und „Pedro“ fehlten nicht. Roland Starruß und Benny Jung hatten sie von der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz mitgebracht. Die beiden Männer klärten die Kroppener darüber auf, dass die Tiere keineswegs stur seien, wie oft behauptet werde. „Sie machen nur keinen überflüssigen Schritt“, stellte Roland Starruß schmunzelnd klar.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 29.11.2013

Hoyerswerdaer Frühstücksfeen setzen Kneipps Fünf-Elemente-Lehre um

Anke Stephan und Heike Freundel bereiten in der Kita „Nesthäkchen“ die erste Mahlzeit des Tages zu.
Frühstücksfeen
Gesundes Frühstück, frisch zubereitet, schmeckt am besten. Dafür sorgen in der Kita „Nesthäkchen“ Heike Freundel (Mitte) und Anke Stephan (links).Foto: Silke Richter

Von Silke Richter

Eigentlich klingelt der Wecker rechtzeitig genug, um in Ruhe mit der Familie zu frühstücken. Doch es kommt etwas dazwischen, und sei’s ein gerissener Kinderschuhschnürsenkel. Die Zeit wird knapp. Tochter und Sohn müssten längst auf dem Weg zur Schule sein und der Jüngste in der Kita. Es bleiben nur ein paar Minuten, um schnell ein paar Brote für das zweite Frühstück der Kinder einzupacken …

Keine untypische Situation bei berufstätigen Familien frühmorgens in Deutschland; auch in Hoyerswerda. Klar könnten Eltern schon am Vorabend die Brotbüchsen befüllen. Aber, das ist der Preis, wer will schon braune Apfelstückchen oder angetrocknete Mandarinenhälften essen? Ein besseres Angebot unterbreitet da die Hoyerswerdaer Kindertagesstätte „Nesthäkchen“ zum vollständigen Artikel

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Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben, 19. November 2013

Kinderheim erhält Scheck von Süßwarenindustrie

Görlitz. Einen symbolischen Scheck über 500 Euro haben gestern Bernd-Christian Hoinkis, Geschäftsführer der Honkis GmbH, und Oberbürgermeister Siegfried Deinege an das Janusz-Korczak-Heim der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz überreicht. Der Scheck war während der Tagung des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie, Landesgruppe Ost, im September in Görlitz an den Oberbürgermeister für das Kinderheim übergeben worden.

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Amtsblatt Ortrand, 11/2013

Erntedank

Wie in jedem Jahr beteiligten sich die Kinder und Erzieherinnen der Kita Weltentdecker an dem Kroppener Erntedankfest. Unter dem Motto „Kartoffelernte“ zog die herbstlich bunte Schar mit jeder Menge Spaß durch das Dorf. Die Kleineren konnten in dem geschmückten Sechssitzer Platz nehmen. Die Größeren mussten den Weg zu Fuß bestreiten – aber die jubelnden Zuschauer motivierten sie. Erntedank

Die Kinder und Erzieherinnen bedanken sich bei allen engagierten Helfern, insbesondere bei Frau Sähring, welche die Schilder für den Umzug gestaltet hat, wie auch bei den fleißigen Kuchenbäckern. „Die Besucher des Erntedankfestes sorgten in kurzer Zeit für ein ausverkauftes Kuchenbüfett“, verrät uns Einrichtungsleiterin Elvira Altmann. Aus dem Erlös kann für die Kinder nun wieder etwas Zusätzliches angeschafft werden. Im Vorjahr waren es Legosteine.

In der Kroppener Kita sind jahreszeitlich themenbezogene Projekte fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. In den vergangenen zwei Monaten drehte sich dabei alles rund um die Kartoffel. Höhepunkt war der Besuch in der Küche des Altenpflegeheimes „Arche Noah“ in Ortrand. Küchenchef Herr Schäfer erklärte dabei den Kindern, was man Tolles aus der Knolle zubereiten kann und dass der „Erdapfel“ sehr gesund und vitaminreich ist.

Mit dem neuen Wissen ging es dann zurück in die Küche der Kita. Die Jungköche konnten nun bei der Zubereitung des Mittagessens helfen. Auf dem Speiseplan standen Kartoffeln und Quark sowie Bratkartoffeln.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 04. November 2013

Zum Beitrag „Willkommen im Club der Hundertjährigen“ über Veronika Mikolaizek aus Hoyerswerda im Tagesblatt vom 22.Oktober schreibt uns im Namen der Jubilarin und ihrer Kinder Gottfried Keller.

Eine wahre Flut an Glückwünschen

Wir bedanken uns für die zahlreichen Glückwünsche, die unserer Mutter zum 100. Geburtstag erhalten hat. Insbesondere gilt unser Dank Oberbürgermeister Stefan Skora, dem Hausarzt des Laurentius-Hauses Dr. Norbert Meyer, den ehemaligen Kolleginnen der Krippenverwaltung Renate Kubisch, Annemarie Mosler und Gisela Wiegert und Kollegin Monika Nowak aus der Krippe X im WK IV. In den Dank beziehen wir Frau Eichler als Leiterin des Laurentius-Hauses sowie die Betreuerrinnen de Wohnbereiches ein, die die Feier würdig vorbereitet haben. Herzlichen Dank auch an Frau Belau von der Cafeteria!

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Lausitzer Rundschau – Rundschau für Hoyerswerda, 26./27.Oktober.2013

Als Frühstücksfeen helfen „Frau Stephan (Mutti von Niklas aus der Schmetterlingsgruppe) und Frau Freundel (Mutti von Finlay aus der „Fuchsgruppe)“ laut Diakonie-Sozialwerk Lausitz in der Kita Nesthäkchen in Hoyerswerda, dass die Kneipp-Kita auch den Grundsatz der gesunden Ernährung umsetzen kann. Seit dem Frühjahr wird neben der Kinderküche auch täglich ein gesundes Frühstück angeboten-durch die Unterstützung der Stiftung Lausitzer Braunkohle sogar kostenfrei. Die beiden Frühstücksfeen bereiten jeden Tag ab 7.30 Uhr ehrenamtlich das 8 Uhr-Frühstück vor. Mindestens einmal in der Woche holen sie sich auch die Kinder in die Kinderküche. Dort zaubern die Kleinen und Großen gemeinsam bunte Obstsalate, Gemüseknabbereien und Kräuterdips.

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Sächsische Zeitung – Hoyerswerdaer Tageblatt, 22. Oktober 2013

Willkommen im Club der Hundertjährigen!

Veronika Mikolaizek aus Hoyerswerda wurde gestern 100 Jahre alt. Die frühere Hebamme half noch als Rentnerin in der Krippe.

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Man schreibt das Jahr 1913. Eine junge Frau liegt in den Geburtswehen, während in Leipzig Löwen gejagt werden. Auch die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals mit Kaiser Wilhelm II., König Friedrich August III. von Sachsen und dem Initiator des Völkerschlachtdenkmals Clemens Thieme liegt zu diesem Zeitpunkt gerade mal drei Tage zurück und ist Gesprächsthema in der Stadt. Noch einen Tag bevor Veronika Mikolaizek am 21. Oktober 1913 geboren wird, fand die Flucht von sechs entlaufenen Zirkus-Raubtieren bei der sogenannten „Leipziger Löwenjagd“ ihr jähes Ende. Die junge Mutter wird ihrer Tochter, die gemeinsam mit dem verstorbenen, schwedischen Chemiker und Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel, Geburtstag hat, später von den historischen Ereignissen, die in die deutsche Geschichte eingingen, erzählen.

Die Schrecken beider Weltkriege bleiben der jungen Veronika nicht erspart. Den ersten Weltkrieg erlebte sie als Kind, beim zweiten Weltkrieg war sie bereits eine junge Frau, die als Hebamme bis zum Jahre 1955 in Dipplodiswalde arbeitete. Der gelernten Köchin lag das Wohl von jungen Müttern besonders am Herzen.

Ein Berufsleben für die Kinder

Nach Kriegsende half sie als sehr engagierte Mitarbeiterin beim Aufbau der Entbindungsstation in Dipplodiswalde und übernahm deren Leitung. Um die dafür notwendigen Räumlichkeiten zu beschaffen, opferte Veronika Mikolaizek anfangs ein Zimmer ihrer privaten Wohnung, Wöchnerinnen ein Zuhause auf Zeit mit medizinischer Betreuung zu ermöglichen. Nach ein paar Jahren zog die Entbindungsstation in eine Fabrikantenvilla ein. 1958 zog die Familie mit zwei Söhnen und einer Tochter dann nach Hoyerswerda um. Dort warteten auf Veronika Mikolaizek im Gesundheitswesen neue Aufgabengebiete in der zentralen Krippenverwaltung. Bis zur Altersrente leitete die heutige Seniorin die Tageskrippe 10 im St. Elisabeth, und engagierte sich auch als Altersrentnerin noch in der Krippenverwaltung.

Ihr bereits verstorbener Ehemann war ebenfalls im Gesundheitswesen in der Poliklinik in Schwarze Pumpe tätig. Die Erinnerungen daran spielten natürlich auch bei der gestrigen 100. Geburtstagsfeier von Veronika Mikolaizek eine Rolle, die ihren Lebensabend im Laurentiushaus, einem Altenpflegeheim des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz, verbringt. Neben vielen Gratulanten wie Einrichtungsleiterin Silke Eichler, Familienmitglieder und Bekannte überbrachte auch Oberbürgermeister Stefan Skora persönlich seine Glückwünsche.

Auch TAGEBLATT schließt sich den Gratulationen an und wünscht weiterhin alles Gute!

Club der HundertjährigenBlumen und Geschenke zum 100. Geburtstag gab es für Veronika Mikolaizek gestern auch von Einrichtungsleiterin Silke Eichler. (Foto: Silke Richter)

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Lausitzer Rundschau – Lokalteil für Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen 22.Oktober 2013

Montagsschüler für die Arche Noah

Ortrands Oberschüler zur Berufsorientierung im Altenpflegeheim

Neuntklässler der Karl-Eduard-von-Lingen-Oberschule Ortrand treten immer montags ihren Dienst im Altenpflegeheim „Arche Noah“ an. Für die Schicht in der Pflege oder in der Küche ist der normale Stundenplan gestrichen Kein Chemieversuch und keine Geschichtsarbeit. Dafür jede Menge Praxislernen, damit die spätere Berufswahl klappt. Montagsschüler1

Schülerpraktikant Tobias Klaus verstaut die Thermokisten mit dem Mittagessen für den Kindergarten in Kroppen. (Foto: Steffen Rasche/str1)

Von Andrea Budich

Ortrand. Tobias ist 15 und weiß schon ziemlich genau, dass er später mal etwas Handwerkliches machen will. Der Junge aus Lindenau hat gute Noten in Physik und träumt davon, später in einer Motorrad-Werkstatt schrauben zu können. Als es dann in der Schule hieß, er geht zum Praxislernen ins Altenpflegeheim, bekam er erst einmal große Augen. Neugierig, was ihn erwartet, ist Tobias trotzdem. Er ist für den Küchendienst eingeteilt und schneidet mit großer Schutzbrille und noch größerem Messer eine Zwiebel nach der anderen. Dabei ist er so bei der Sache, dass sein Mittelfinger einen Hieb abbekommt. Pflaster drauf, Handschuh drüber und dann geht es weiter. Kürbisse würfeln, beim Aufwasch helfen, abtrocknen, scheuern. Und dann klopft bereits Hausmeistern Roland Mütze an die Küchentür, um Tobias für den Fahrdienst abzuholen. Beide verladen die großen Thermokisten in den Transporter. Dann geht die Fahrt los zum Kindergarten nach Kroppen und zum Christophorus-Heim nach Großkmehlen. Der marinierte Hering mit den Zwiebeln, die Tobias geschnitten hat, wird ausgefahren.

Seinen Dienst im Altenpflegeheim hat an diesem Montag auch Simon aus Kleinkmehlen angetreten. Wie Tobias gehört er zur 9 c der Ortrander Oberschule. Der 14-jährige hilft den Mitarbeitern im Wohnbereich „Sonnenblick“. Simon schüttelt Kopfkissen auf, rollt die Betten zu Rollen, reinigt Sondenspender und fährt die Bewohner im Rollstuhl zum Frühstück. Er nimmt sich Zeit für einen Plausch und erfüllt den betagten Senioren auch gern mal einen Extrawunsch.

„Dass es unseren Bewohnern montags immer besonders gut geht, liegt vielleicht auch daran, weil sie sich, von den Oberschülern angeregt, an ihre eigene Jugend erinnert fühlen.“ Erklärt Einrichtungsleiterin Kathrin Dittmann. Sie ist davon überzeugt, dass das Projekt Praxislernen für beide Seiten eine Bereicherung ist. „Wie sonst sollen Jugendliche erste praktische Erfahrungen  sammeln und merken, ob ein Job passt oder eben auch nicht“, fragt sie.

Die Chefin macht zudem auch keinen Hehl daraus, dass es für das Altenpflegeheim zusehends schwieriger wird, geeigneten Nachwuchs zu finden. Zunächst hatte sie bis zum Sommer überhaupt keine Bewerbung auf dem Tisch. In letzter Minute ist es dann doch noch gelungen, zwei Azubis zu finden, die jetzt im Haus zur Fachkraft für Altenpflege ausgebildet werden.Montagsschüler2

Simon Seidel geht der Praxisanleiterin Susann Schimank beim Bettenmachen zur Hand. (Foto: Steffen Rasche/str1)

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Lausitzer Rundschau – Lokalteil für Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen 19./20.Oktober 2013

Freude beim Herbstbasteln in Ortrand

Lindenau/Ortrand. Den Lindenauer Landfrauen ist es eine Freude, in jedem Herbst mit den Bewohnern des Pflegeheimes Arche Noah in Ortrand aus Getreide und Naturmaterialien kreative Sträuße und Gestecke zu basteln. Die betagten Mitbürger schmücken damit gern ihre Zimmer. Die Frauen um Christine Förster haben in dieser Woche viel bestaunte Zierkürbisse als Kerzenhalter und Blumenständer entstehen lassen.

Eine gute Tradition ist zudem, dass eine eigens von den Lindenauern für das Altenpflegezentrum Ortrand gebundene Krone übergeben wird. Diese erinnert die Bewohner in den nächsten Wochen in besonderer Weise an die Erntezeit und an das Zusammentreffen mit den Landfrauen aus Lindenau. Zu den Damen, die dieses Basteln im Oktober im Keinen Jahr verpassen, gehören die Heimbewohnerinnen Anni Gellert und Gertraud Nicklisch. Mit Elke Hartwiger von der Arche Noah ist auch der Termin für das kommende Jahr schon vereinbart worden. Herbstbasteln

Die Heimbewohner in Ortrand und die Lindenauer Landfrauen haben am gemeinsamen Gestalten und Basteln viel Freude. Während der kreativen Arbeit ist auch Zeit zum Plaudern. (Foto: Rudolf Kupfer/rkp1)

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Roter Faden, September 2013

Einsatz in der Arche Noah

Eine Schicht in der Altenpflege: Gabi Theiss und Kerstin Weide
„Respekt und Hochachtung vor der Arbeit in der Pflege! Angemessene Vergütung muss sein!“

Ortrand. Eine Schicht lang tauschten Bundestagskandiatin Kerstin Weide und Landtagsabgeordnete Gabi Theiss Akten und Büroarbeitsplatz gegen die Arbeit als Altenpfleger ein. Punkt 6.30 Uhr beginnt die Arbeit für die Pflegekräfte im Ortrander Altenpflegeheim „Arche Noah“. Kerstin Weide und Gabi Theiss sind dabei. „Die beiden absolvieren eine ganz normale Schicht“, erläutert die Leiterin des Altenpflegeheimes, Kathrin Dittman. Die „Arche Noah“ ist in Trägerschaft der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz und hat auch baulich die Form eines Schiffes, das an der Pulsnitz vor Anker gegangen ist. Rund 60 Bewohner werden liebevoll für den Tag vorbereitet. „Waschen, Zähneputzen, Körperpflege, Kosmetik gehören dazu“, berichtet Kerstin Weide sichtlich beeindruckt. Tatsächlich legt das Team des Altenpflegeheimes viel Wert auf die individuelle Betreuung der Bewohner. So spielt die Biografiearbeit eine ganz große Rolle, insbesondere bei Demenzpatienten. „Der Umgang mit den älteren Menschen ist faszinierend“, fasst Gabriele Theiss die ersten Stunden des Arbeitseinsatzes leicht erschöpft zusammen.

Denn die Pfleger haben einen sehr engen Zeitplan pro Patient. Viel Zeit zum Plaudern bleibt dabei nicht. Vor allem die genaue Dokumentation jedes einzelnen Vorgangs nimmt viel Zeit in Anspruch. „Hier sollte doch der Bürokratiewahnsinn nicht zu weit getrieben werden,“ sind sich die Politikerinnen einig.

Wie die gesamte Branche, hat auch die „Arche“ Nachwuchssorgen. „Schon seit zwei Jahren haben wir keine Bewerber für unsere Ausbildungsplätze. Der Beruf ist nicht attraktiv genug für junge Menschen“, so Kathrin Dittmann. „Wir müssen das Berufs-Image verbessern, indem wir die gleiche Ausbildung der Krankenschwestern, Pfleger, Altenpfleger und Kinderkrankenschwestern anstreben und für alle die gleiche Ausbildungsvergütung zahlen. Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss angepackt werden“, fasst Kerstin Weide zusammen.

Roter Faden

Kerstin Weide beim Arbeitseinsatz in der Altenpflege, hier mit Edith Blüthgen.

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Lausitzer Rundschau, Rundschau für Hoyerswerda vom 24.08.2013

Haus Rosengarten feiert sein zehnjähriges Bestehen

Altenpflege steht auf den Grundmauern der Frauenklinik

Hoyerswerda. Besonders fröhlich ging es Freitag bei schönem Wetter im Garten des Altenhilfezentrums „Haus Rosengarten“ zu. Die Mitarbeiter und 32 Bewohner feierten das zehnjährige Bestehen der Einrichtung.

Nach dem Gottesdienst zum Auftakt, bei dem auch Kinder von „Nesthäkchen“ musikalische Grüße überbrachten, erwarteten Mitarbeiter und Bewohner am Nachmittag viele Gäste. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten alle ein buntes Überraschungsprogramm mit musikalischer Umrahmung, humorvolle Einlagen der Mitarbeiter sowie eine Zaubershow. Dank fleißiger Hände gab es eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel. Und wer Lust hatte, konnte sich der Führung durch die Einrichtung mit Hausleiterin Janine Schramm anschließen.

Dokumentation des Alltags

Eine kleine Foto-Ausstellung dokumentierte einerseits Historie, zum anderen viel Aktuelles mit Schnappschüssen von Ausflügen wie in den Hoyerswerdaer Zoo. In den genutzten Grundmauern des jetzigen Hauses „Rosengarten“, stecken in der Zwischenzeit allerdings nicht nur zehn, sondern bereits 53 Jahre, denn von 1960 bis 1999 war dort die Frauenklinik mit 80 Betten und 40 Neugeborenen-Bettchen; durch das neue Domizil, dem Geburtenpavillon am Lausitzer Seenland Klinikum, wurde das betagte Gebäude frei und es erfolgten seitdem mehrere Umbauten sowie Sanierungen. Es entstand ein moderner Komplex mit gepflegten Außenanlagen.

Eine von zehn Einrichtungen

Träger der Einrichtung ist die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, die im Bereich der ambulanten und stationären Alten-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe sowie im Gewaltschutz arbeitet. Die insgesamt zehn Standorte sind auf Sachsen und Südbrandenburg verteilt. In der Stadt Hoyerswerda betreibt die Stiftung neben dem Altenpflegeheim auch die Behindertenhilfeeinrichtung „Helen-Keller“-Haus, das Altenhilfezentrum „Laurentius“-Haus und die Kindertagesstätte „Nesthäkchen“. Sommerfest

Gisela Kaiser, Helene Paulick und Frieda Gersch fühlen sich im Haus Rosengarten bei den Eseln Bruno und Pedro äußerst wohl. Auch Finanz-Vorstand Siegfried Cwikla freute sich mit Leiterin Janine Schramm an dem gelungenen Fest.

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Sächsische Zeitung, Görlitzer Stadtleben vom 31.07.2013

Friseur übergibt Spende an Kinderheim

Am Montag übergab Alfonso Lepore eine Spende in Höhe von 200 Euro an das Janusz-Korczak-Kinderheim in Weinhübel. Der 28-Jährige, der seit Mitte Juni seinen Friseursalon „Unico“ in der Theaterpassage betreibt, hatte das Geld bei einer Eröffnungsaktion Ende Juni gesammelt. Dabei konnten die Kunden entscheiden, wie viel sie für einen Haarschnitt als Kinderheimspende zahlen. „Ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft, aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“ so Lepore. Zur Spendenübergabe kamen zwei Kinder aus der Weinhübler Außenwohngruppe am Wasserwerk zusammen mit der Vorstandsassistentin der Görlitzer Diakonie, Stephanie Gierth. Während die Kinder noch einen kostenlosen Haarschnitt bekamen, freute sich Gierth über die finanzielle Zuwendung. „Das Geld wird in unsere Außenstelle investiert. Damit profitieren sechs Kinder von der Unterstützung von Herrn Lepore und seinen Kunden“, sagte Gierth. Ob Lepore weitere Aktionen plant, ist noch offen. (ss)

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Sächsische Zeitung, Görlitzer Stadtleben vom 10.07.2013, von Ralph Schermann

Polizei hilft Görlitzer Frauenhaus

Polizeibeamte und Sozialarbeiter kümmern sich gemeinsam um die betroffenen Frauen. Das ist in Deutschland ziemlich einmalig.

Mit einem Kooperationsvertrag haben die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz und das Görlitzer Polizeirevier gestern ihre seit 2006 bestehende Partnerschaft bekräftigt. Neu ist, dass Mitarbeiter der Diakonie jetzt an ausgewählten Beratungen der Dienstgruppen des Polizeireviers teilnehmen. Das Sozialwerk betreibt das Kinder- und Frauenschutzhaus in Görlitz. Nachts und an Wochenenden übernehmen Polizisten dort die Unterbringung Betroffener. „Eine solche Zusammenarbeit ist bundesweit sehr selten“, würdigte Siegfried Cwikla vom Vorstand die Vertragsunterzeichnung. Er erinnerte daran, dass Gewalt gegen Frauen quer durch alle sozialen Schichten geht und ein aktuelles gesellschaftliches Problem ist. „Gewalt in der Familie hat viele Gesichter: Betroffene Frauen und ihre Kinder werden seelisch und körperlich misshandelt, gedemütigt, bedroht. Falls die Situation eskaliert, können sie Zuflucht, Schutz und weitere Hilfe finden.“  Revierleiter Raik Schulze betonte, der Diakonie als Betreiber der Einrichtung gern zu helfen, weil „das Frauenhaus in und um Görlitz für viele Betroffene der einzige Rettungsanker bei Auseinandersetzungen ist.“ Um den Betroffenen oft zu hörende Vorurteile über das ihnen unbekannte Frauenhaus zu nehmen, wurde auf Anregung der Beamten ein illustrierter Handzettel erarbeitet, der die moderne und gute Ausstattung der Angebotenen Zimmer und der Gemeinschaftsküche zeigt. Nachdem einige Frauenhäuser Sachsens aus finanziellen Gründen aufgaben, ist der Görlitzer Einzugsbereich größer geworden. „Wir wollen diese Hilfe aber unbedingt aufrechterhalten“, sagte Cwikla. „Schön, dass die Polizei hier mitzieht.“

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Sächsische Zeitung, Hoyerswerdaer Tageblatt  vom 26.06.2013, von Silke Richter

Ein ganz normaler Ausflug – und doch in eine völlig andere Welt

Einmal wöchentlich besuchen Bewohner des Hoyerswerdaer Helen-Keller-Hauses das hiesige Lausitzbad und genießen dabei eine Physiotherapie der besonderen Art.

Ronny kann nicht richtig sprechen. Um Freude zu zeigen, braucht der junge Mann aber keine Worte. Er drückt seine Gefühle anders aus: Aufgeregt reißt Ronny die Arme in die Höhe und wedelt mit ihnen schnell hin und her. Seine Augen strahlen. Denn Ronny hat soeben den Bus um die Ecke biegen sehen. Das ist für ihn das sichere Zeichen: Jetzt geht es zum Schwimmen! Jeden Freitagvormittag besuchen Bewohner des Hoyerswerdaer Helen-Keller-Hauses, einer Wohnstätte für Behinderte in Trägerschaft des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz, das Lausitzbad. Auch Maik darf heute mit. Ergotherapeutin Silke Krause schiebt seinen Rollstuhl aber am Haupteingang der Freizeitoase vorbei. Es geht „hinten rum“ rein. Denn normales Umkleiden in einer Kabine, wie es tausend andere Besucher tun, ist für Maik schier unmöglich. Maik ist Spastiker. Er leidet unter anderem an einer schweren Erkrankung der Skelettmuskulatur. In einem separaten Raum, den die Mitarbeiter des Lausitzbades eigens für Besuche solcher Art zur Verfügung haben, kann Maik problemlos auf einer bereitgestellten Liege umgezogen werden. Auch für die beiden Ergotherapeuten Silke Krause und Martin Dünnbier ist das eine Erleichterung. Bis Ronny und Maik in den Badebereich geführt werden können, vergehen viele Minuten. Der Begriff Zeit bekommt jetzt und hier eine ganz andere Bedeutung.

Keinerlei Berührungsängste

Behutsam wird Maik auf einen Schwimmreifen gelegt. Vorsichtig benetzt Martin Dünnbier seine Arme und Beine.  Jetzt huscht ein Lächeln über Maiks Gesicht. Ronny tobt längst vergnügt im Wasser herum. Der Wasserfall hat es ihm besonders angetan. Immer wieder stellt er sich unter den Wasserstrahl und genießt das Gefühl. Jetzt probiert Ronny sogar zu schwimmen. Es funktioniert! Martin Dünnbier klatscht begeistert in die Hände – und schwups! hat er eine Ladung Wasser im Gesicht. Ronny scherzt gern. Martin Dünnbier ist für jeden Spaß zu haben und spritzt mit Wasser zurück. Die beiden haben Spaß. Denn neben dem therapeutischen Effekt des Schwimmens, also einer Art Physiotherapie, die die speziellen Eigenschaften des Wassers wie Auftrieb und Widerstand nutzt, sollen Freude und Wohlbefinden gefördert werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt lässt nicht lange auf sich warten. Eine Kindergruppe will im Familienbecken planschen. Maik treffen jetzt verwunderte Blicke. Aber mehr nicht. „Was hat denn der Junge“, fragt ein Mädchen ohne Umschweife gleich drauf los. Ergotherapeutin Silke Krause freut sich über die Frage und klärt das Mädchen auf. Hemmschwellen oder gar Berührungsängste kennt hier keines der Kinder. Im Gegenteil. So, als würde es nichts Selbstverständlicheres geben, planschen und springen die Kinder neben Ronny umher. „Wir kommen jetzt seit über zwei Jahren hier her. Aber noch nie hat uns einer komisch angeguckt oder böse Bemerkungen gemacht. Für unsere Bewohner ist es auch wichtig, auf andere Menschen zu treffen und in einer anderen Umgebung zu sein. Eben ganz normal“, erklärt Silke Krause.

SZ_LausitzbadHaben beim therapeutischen Schwimmen in den Becken des Hoyerswerdaer Lausitzbades sichtlich viel Spaß: die Ergotherapeuten Silke Krause und Martin Dünnbier mit ihren Schützlingen Ronny und Maik aus dem Hoyerswerdaer Helen-Keller-Haus. Foto: Silke Richter

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Sächsische Zeitung, Hoyerswerdaer Tageblatt  vom 26.06.2013

Wildapfel gepflanzt

Der Baum des Jahres ziert nun den Garten des Altenhilfezentrums „Laurentius-Haus“.

Hoyerswerda. Das Jahresfest im Hoyerswerdaer Altenhilfezentrum „Laurentius-Haus“, in der Trägerschaft der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, wie es jetzt stattfand, ist jährlich die größte Feierlichkeit im Haus. „Deshalb laden wir dazu auch die Angehörigen unserer Bewohner ein sowie die Kooperationspartner des Hauses und den Vorstand der Stiftung“, erklärte Einrichtungsleiterin Silke Eichler. Auftakt ist dabei stets der Festgottesdienst, zu dessen Tradition es gehört, auf dem Areal der Einrichtung den Baum des Jahres zu pflanzen. So stehen hier bis auf die Schwarzpappel (2006), die wegen ihrer Seltenheit nicht besorgt werden konnte, nun bereits über 20 Bäume auf den Grundstück und spenden an heißen Sommertagen teilweise schon guten Schatten, ergänzte Silke Eichler. Darunter sind beispielsweise Sommerlinde (1991), Vogelbeere, Wildbirne, Weißtanne (2004), Walnuss sowie Elsbeere (2011) und Lärche (2012), die in allen Fällen dankenswerterweise gesponsert worden sind. „In diesem Jahr ist es der Wildapfel, weswegen sich unser Festprogramm am Nachmittag mit Quiz und einzelnen Beschäftigungs-Stationen rund um den Apfel dreht“, so Silke Eichler: Zu finden waren ein „Wilhelm-Tell-Schießstand“ für Kinder sowie eine Kiepe voller Äpfel, deren Anzahl geschätzt werden sollte, und das Apfel-Angeln. Wer seine „grauen Zellen“  in Bewegung bringen wollte, beteiligte sich bei den Vorschlägen zusammengesetzter Wörter mit „Apfel“ im Stamm. Als Unterhaltungsgäste gebucht waren der Kinderzirkus „Krabationo“ der Kinder- und Jugendfarm sowie die Blaskapelle „Horjany“, die bis in den Abend zum Tanz aufspielte. (red/aw)

SZ_Wildapfel

Der Baum des Jahres, der Wildapfel, kam jetzt auf dem Gelände des Hoyerswerdaer Altenhilfezentrums „Laurentius-Haus“ in die Erde.

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Sächsische Zeitung, Hoyerswerdaer Tageblatt  vom 28.05.2013, von Silke Richter

Ein schöner Ort für Kinder

Die Kita „Nesthäkchen“ in Hoyerswerda feierte am Sonnabend 20-jähriges Bestehen in diakonischer Trägerschaft.

Eltern und deren Kinder müssen keiner Konfession angehören, um in der Kita Nesthäckchen betreut zu werden. „Alle Kinder, ganz unabhängig von einer Religion, sind bei uns herzlich willkommen“, erklärte Einrichtungsleiterin Anja Koark-Fillinger ausdrücklich in ihrer Begrüßungsansprache zum 20-jährigen Jubiläum des Nesthäkchens in Trägerschaft des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz. Das Gebäude in der Huttenstraße gibt es aber freilich schon länger. Von 1967 bis Mai 1993 wurde die Einrichtung als Dauerheim für Säuglinge und Kleinkinder genutzt. Nach Übergabe der städtischen in die diakonische Trägerschaft erfolgte die Ausgliederung der Kindertagesstätte. Bis 2009 wurde das Gebäude aber parallel als Kinderheim genutzt. Das pädagogische Konzept umfasst in erster Linie eine ganzheitliche Förderung. Das Bildungsangebot ist daher sehr vielfältig. Neben mathematischer, sozialer und kommunikativer Förderung stehen auch Kunst, wie Tanz und Musik, sowieso  Umwelterziehung im Mittelpunkt. Bei Waldtagen sollen die Kinder die Natur schätzen und lieben lernen. Auch bei Notfällen wissen sich die Kinder aus dem Nesthäkchen zu helfen, denn Erste-Hilfe-Kurse gehören zum Angebot.

Gute Zusammenarbeit

Dass die Zusammen mit Eltern und ehrenamtlichen Tätigkeiten sehr gut funktioniert, zeigt das Beispiel von Manja Klimt. Die Hoyerswerdaerin betreut schon seit mehreren Jahren die Tonwerkstatt und hilft so die motorischen und handwerklichen Fähigkeiten der Kinder zu fördern.  „Das ist Ehrensache für viele Eltern“, sagt Manja Klimt. Natürlich vermittelt das „Nesthäkchen“ in diakonischer Trägerschaft auch religiöse Grunderfahrungen und christliche Werte  durch Zusammenarbeit mit den Kirchgemeinden. Pfarrerin Antje Kruse-Michel von der evangelischen Neustadtgemeinde gestaltet regelmäßig den Morgenkreis. Doch am Sonnabend bei der Festveranstaltung wurde sie „vertreten“ von Pfarrer „Kneipp“. Genauer gesagt: von einer Handpuppe, die durch ihr plötzliches Erscheinen im Garten der Einrichtung für lustige Einlagen sorgte und von den Kindern begeistert empfangen wurde. Der Auftritt hatte natürlich einen Grund: Denn seit drei Jahren wird im Nesthäkchen nach dem Gesundheitsrezept von Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) gearbeitet. Wassertreten, Tau-und Schneelaufen kommen bei den Kindern jedenfalls sehr gut an und bieten auch noch einen hohen Spaßfaktor, so Anja Koark-Fillinger. Noch in diesem Jahr strebt die Einrichtung die Zertifizierung zur „Kneipp-Kita“ an. Nicht zu vergessen der hauseigene Kräutergarten, dessen Produkte von den Kinder selbst in der neuen Kinderküche verarbeitet und zur Zubereitung von Speisen verwendet werden. Neue Pläne hat das Nesthäkchen dennoch: „Es fehlt noch eine Kindersauna“, erklärt Anja-Koark-Fillinger und hofft hierbei auf eine Unterstützung von Sponsoren. Das Diakonie-Sozialwerk-Lausitz betreibt neben der Kindereinrichtung „Nesthäkchen“ in der Huttenstraße auch die Behindertenhilfeeinrichtung Helen-Keller-Haus und das Altenhilfezentrum Laurentius-Haus im WK X sowieso das Altenpflegeheim Haus Rosengarten in der ehemaligen Frauenklinik Alte Berliner Straße. SZ_Jubiläum

Kita-Hausmeister Roland Starruß kümmert sich im „Nesthäkchen“ auch um die beiden Therapieesel Pedro und Bruno. Beim 20-jährigen Jubiläum durften sich die Kinder natürlich auch mal auf die Tiere setzen, so wie hier Danny. Foto: Silke Richter
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Lausitzer Rundschau, Rundschau für Hoyerswerda vom 06.05.2013, von Heidrun Seidel

Auf dem Weg zum selbstbestimmten Leben

Behinderte Menschen trainieren Selbstständigkeit in einer Wohngruppe des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz
Selbstbestimmt leben ist das Thema des diesjährigen Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. In der stationär betreuten Wohngruppe Lauchhammer des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz trainieren die Bewohner, was das heißt.

Lauchhammer. Aus der Küche duftet es nach Bolognese. Nicole Klamann hat das Abendessen gekocht. Die 29-jährige verwöhnt ihre Männer in der dritten Etage der Wohnstätte des Diakonie Sozialwerkes Lausitz in Lauchhammer. Hier wohnt sie seit dem Herbst mit Martin Große (23), Roy Hannemann (27) und Marco Leopold (25) in einer Wohngemeinschaft. Jeder hat ein eigenes Zimmer, zwei  teilen sich ein Bad und alle vier die praktische kleine Küche. Tagsüber arbeiten die jungen Leute in den Integrationswerkstätten in Senftenberg und Lauchhammer. Den Rest des Tages sollen sie sich selbst organisieren: die Mahlzeiten zubereiten, die dafür notwendigen Einkäufe erledigen, für Körperhygiene sorgen, die Wohnung sauber halten und die Wäsche auch.

Was sich leicht anhört, ist für die zwölf Bewohner der Wohnstätte nicht selbstverständlich. Sie sind Menschen mit geistigen und oft auch körperlichen Behinderungen, die sie mehr oder weniger in ihrem Alltag beeinträchtigen. „Ich habe im Mutterleib nicht ausreichend Sauerstoff bekommen. Ich kann nicht laufen, und mit dem Lesen und Schreiben komme ich nur schwer zurecht“, erzählt Martin freimütig und mit wohlgeformten Sätzen. Der junge Mann, der sich flink im Rollstuhl durch die Wohneinheit bewegt, ist ein versierter Redner. Kein Wunder, das er sogar schon davon geträumt hat, Politiker zu werden. Er weiß jedenfalls genau, worum es geht, wenn er vom „großen Wort Inklusion, das jetzt in aller Munde ist“, redet: „Wir wollen dazugehören wie andere Leute auch.“ Aber davon sei die deutsche Gesellschaft noch weit entfernt. Ein Beispiel hat er schnell parat: So nett Behindertendiskos gemeint seien, grenzen sie doch aus, erklärt er seine Sicht auf das viel diskutierte Thema. „Schöner wäre es doch, wenn es ganz selbstverständlich wäre, wenn Behinderte und nicht Behinderte in derselben Disko machen würden. Wir sind doch auch jung und wollen etwas erleben.“ Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, weiß Martin. Dennoch hat er ein festes Ziel: „Ich möchte allein leben können.“ Daran arbeitet er. „Martin schafft das vielleicht“, sagt Roy leise. „Mir traut das keiner zu.“ Dabei könne er bereits alleine einkaufen und zur Sparkasse gehen. Allerdings setzt es dem 27-jährigen mächtig zu, wenn er wegen seines Ganges ausgelacht oder gar beschimpft wird. „Manchmal sage ich denen, wir können ja tauschen. Ich kann doch auch nichts dafür, dass ich so bin.“ Die erlebte Ablehnung in der Öffentlichkeit bremst seinen Mut, einmal allein leben zu können. Der geschützte Raum gibt ihm Sicherheit. Marco dagegen stromert gern in der Stadt herum. Ein wenig flieht er damit auch vor den ungeliebten Regeln des Hauses, der Revoluzzer, wie er auch genannt wird.

Die Wohnstätte in Lauchhammer will Brücken bauen – von der vollstationären Betreuung zur eigenen Wohnung und damit zu mehr Selbstbestimmtheit im Leben. Selbstbestimmt leben ist ein Grundrecht, auch wenn die Menschen mit Behinderung in Zukunft ebenso kleinere Hilfen oder ambulante Pflege brauchen. „Wir trainieren mit diesen Bewohnern die Selbstständigkeit, jeden Tag, immer wieder“, sagt Gisa Kern, die Leiterin der Großkmehlener Einrichtung des Diakonie-Sozialwerkes Lausitz, zu der die Lauchhammeraner Wohnstätte gehört. Dafür ist beispielsweise Christa Thieme da. Die Heilpädagogin und Erzieherin gibt den zwölf Frauen und Männern im Haus Hilfe zur Selbsthilfe. „Die Assistenzleistung“, wie ihre Aufgabe in der Fachsprache heißt, richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Der eine braucht Hilfe beim Duschen, beim anderen reicht ein Tipp, welche Aufgabe im Tagesablauf die nächste sein muss. Sie erfordert neben der fachlichen Kompetenz vor allem Geduld, liebevolle Zuwendung und Konsequenz. Und sie bringt oft nur kleine Fortschritte über lange Zeit. Aber jeder ist ein Erfolg. Die jungen Männer haben inzwischen ihre Teller leer gegessen. Nicole hat den Tisch schon wieder abgeräumt und geputzt. Sie ist flink. Gleich wird sie in ihr Zimmer gehen und ihre Musik in den CD-Player legen. „Du mit deinen Schlagern“ lästert Roy. Er mag es rockiger. Ärzte und Tote Hosen. Das Abendbrot dringt schon durch die großen Fenster. Auch Martin hat die Gurte, die seine Beine am Rollstuhl halten sollen, gelockert. Er will nach dem anstrengenden Arbeitstag ins Bett. Langsam zieht Ruhe ein ins Haus. Selbst beim jungen Revoluzzer in der dritten Etage.LR_Wohngruppe Lauchhammer

Marco, Roy, Martin und Nicole in der Küche. In der Wohnstätte trainieren die jungen Leute, ihr Leben weitgehend selbst zu bestimmen. Foto: str1.

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Sächsische Zeitung, Hoyerswerdaer Tageblatt  vom 11.03.2013

Dann mal ran an die Kochtöpfe!

Die Kita „Nesthäkchen“ bekam am Freitag eine neue Kinderküche. Möglich wurde das auch, weil fleißig Sprit gespart wurde.

Hoyerswerda. Sophia und die anderen Kinder sind aufgeregt. So viele erwachsene Leute auf einmal sind in der Kita „Nesthäkchen“ eher ein seltenes Bild. „Was machen denn die großen Leute alle in unserer neuen Küche?“, fragt Sophia keck, die sich mit anderen Kindern mittels bunter Schürzen und lustiger Mützen in kleine Küchenzwerge verwandelt haben. Nun, der menschliche „Auflauf“ hat natürlich seinen Grund. Am Freitag wurde im „Nesthäkchen“ in der Huttenstraße eben jene neue Kinderküche übergeben. Die Möbel inklusive Herd und Spülbecken haben einen Gesamtwert von 3.500 Euro. Das Besondere daran: Die Summe setzt sich nicht nur aus Sponsorengeldern verschiedener Firmen, finanzieller Unterstützung von Eltern und einem Eigenanteil des Kita-Trägers Diakonie-Sozialwerk Lausitz zusammen. Sondern auch aus einer Siegerprämie, die Dirk Fillinger, dessen Kind die Kita besucht, bei einer Sprit-Spar-Aktion gewonnen hat. Das Autohaus Kieschnick hatte im vergangenen Jahr Vereine sowie Institutionen in Hoyersweda und Weißwasser dazu eingeladen: Bei einer Rallye galt es, mit einem Ford so sprit-sparend und umweltbewusst wie möglich eine vorgegebene Strecke zu meistern. Dem Sieger winkte eine Prämie in Höhe von 500 Euro, die für einen guten Zweck verwendet werden sollte. Die Entscheidung für die Kita fiel dem Gewinner nicht schwer. Denn im „Nesthäkchen“ setzt man mit dem Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp auf einen gesunden Alltag. Ziel ist dabei das spielerische Erlernen und Einüben der Grundlagen zur gesunden, naturgemäßen Lebensweise auf der Basis der fünf Elemente der Kneippschen Lehre – Lebensordnung, Wasser, Bewegung, Ernährung und Kräuter. Die neue Kinderküche zum gemeinsamen Zubereiten von gesunden, abwechslungsreichen Speisen und Getränken kommt da natürlich wie gerufen.

Küchenzwerge_________________________________________________________

Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben vom 24./25. November 2012

Vor dem Rathaus weht eine Flagge gegen Gewalt

„Frei leben – ohne Gewalt an Frauen“ das steht auf den beiden Fahnen, die vor dem Rathaus und der Jägerkaserne wehen. Es ist eine von mehreren Aktionen, die zum internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ in der Stadt laufen. Eine weitere hat die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz initiiert. Im gesamten Stadtgebiet wurden Plakate aufgehangen. „Wir wollen damit unsere Angebote bekannt machen und vielleicht auch Betroffene erreichen und informieren“, sagt Vorstand Christina Lumper. Zur Stiftung gehört auch das Frauen- und Kinderschutzhaus „Domizil“, wo von Gewalt bedrohte Frauen mit ihren Kindern Zuflucht finden. Für viele Betroffene ist das Domizil der letzte Rettungsanker. Das Gewalt-Problem sei allgegenwärtig und ziehe sich durch alle gesellschaftlichen Schichten. Angehörige und Freunde seien mit solchen Situationen manchmal selbst überfordert, manchmal bekämen sie aber auch gar nichts mit, weil die Opfer aus Angst oder Scham schweigen. Deshalb sei es wichtig, dass es Anlaufstellen wie das „Domizil“ gebe.

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Sächsische Zeitung – Görlitzer Stadtleben vom 8. November 2012

Heimkinder können endlich richtig kicken

Die Kinder des Janusz-Korczak-Heimes waren kaum zu bremsen und zeigten sich mehr als zufrieden mit ihrem neuen Bolzplatz. Auch der zum Eröffnungsspiel eingesetzte Regen konnte sie nicht stoppen. Einige trotzten dem Wetter sogar in kurzen Hosen und T-Shirts. Die Zeiten, in denen die Kinder Bälle auf wacklige Tore schießen und zwischen wucherndem Gras und Pfützen hindurchdribbeln mussten, sind nun vorbei. Der Bau des Bolzplatzes war für uns und die Kinder eine Herzensangelegenheit, sagt Christina Lumper, Vorstand der Stiftung. Bereits vor der offiziellen Einweihung ließen es sich die Kinder und Jugendlichen nicht nehmen, den kleinen Hartplatz zu testen, der unabhängig vom Wetter bespielbar ist. Christina Lumper bedankt sich bei den unzähligen Spendern. Diese haben dafür gesorgt, die anfänglichen Zweifel der Finanzierung des Projekts zu zerstreuen. Neben den 4000 Euro Eigenmitteln erhielt die Stiftung eine großzügige Spende aus den Erlösen des Anders-Laufes der Görlitzer Gymnasien. Ein weiterer Schritt wurde mit der Aktion „1000 mal 11 Euro“ getan. Viele Görlitzer und Firmen folgten dem Aufruf und spendeten fleißig. Auf Anregung des Oberbürgermeisters Siegfried Deinege unterstützte auch die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien das Projekt und zusammen mit den Mitteln aus der Jens-Jeremis-Stiftung war die komplette Finanzierung über insgesamt 17000 Euro Ende September d. J. gesichert. Der Bau durch die Firma Eurogrün verlief reibungslos. Alle vereinbarten Elemente wie Ballfangnetze oder Banden konnten installiert werden. Oberbürgermeister Siegfried Deinege erschien persönlich zur Eröffnung. Er erinnerte sich an seine Fußballbegeisterung aus Kindheitstagen, bevor er sich bei allen Unterstützern bedankte und das erste Spiel auf dem neuen Bolzplatz mit einem beherzten Pfiff eröffnete.

    
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Dresdner Neueste Nachrichten vom 6./7. Oktober 2012

Wahre Liebe und ein Happy End

Bei einem Workshop haben zehn Kinder die Welt des Films kennengelernt und standen vor und hinter der Kamera
  So funktioniert das also! Uwe Nadler von „ravir film“ erklärt einer kleinen Darstellerin die Filmkamera. Foto: Dorit Jeßner
 Die beiden Regisseure von „Sina mit den grünen Augen“, Nora Otte und Bernd Kilian, mit zwei Jungschauspielern. Foto: Dietrich Flechtner
Im Studio: Nicht nur um den Schnitt, sondern auch um den Ton haben sich die Kinder gekümmert. Foto: Dorit Jeßner

Von ANNETTE THOMA

Wie fühlt es sich an, vor der Kamera zu stehen? Wie wirkt Musik auf eine Szene? Wie schreibt man ein Drehbuch? Und überhaupt: Wie entsteht ein Film? Zehn Kinder aus dem Kinderheim Pfarrer-Dinter-Haus in Dresden-Klotzsche haben genau dies in einem Kinderfilm-Workshop erfahren. Im Sommer haben sie eine Woche lang ausprobiert, experimentiert und dabei gelernt, welche Komponenten für einen Film wichtig sind. Und als Abschluss natürlich selbst einen Film gedreht. Dieser feierte jetzt im Kinderheim Premiere.

Unter der Leitung von Nora Otte, freie Regisseurin und Regieassistentin im Schauspielhaus, und Bernd Kilian, Sozialpädagoge und freischaffender Filmemacher, entstand als Endprodukt des Workshops der Film mit dem Titel „Sina mit den grünen Augen“. Vorbild für die Thematik war die gleichnamige Radiogeschichte des Dresdner Autors Mario Göpfert. „Für den Film wurden Elemente aus der Geschichte übernommen“, so der Schriftsteller. „Aber das Endprodukt ist etwas völlig neues.“

Das liegt maßgeblich daran, dass die Kinder überall Mitspracherecht hatten. Sie durften sich ihre Aufgaben und Rollen selbst aussuchen – das ist auch der Grund, warum die Hauptrolle der Nixe Sina dreimal besetzt war – und bestimmten auch mit, wie die Geschichte verlaufen sollte. „Die Kinder hatten die volle Freiheit“, erklärt Bernd Kilian. „Sie kannten die Geschichte schon vorher, wollten aber ein Happy End.“ Denn eigentlich hat „Sina mit den grünen Augen“ ein offenes Ende. In der Version der Kinder allerdings wird die Nixe durch wahre Liebe von ihrem Bann befreit, wird zu einer richtigen Frau und heiratet ihren Retter Tom.

Ein Film von Kindern für Kinder

Die Idee zu diesem Projekt kam Dorit Jeßner. Sie ist Teil der Dresdner Produktionsfirma „ravir film“ und dort für die Produktionsleitung und das Marketing verantwortlich. Ihre erste Überlegung war, einen Kinderfilm zu drehen. Zusammen mit Nora Otte überlegte sie sich ein Konzept – und stellte sich bald die Frage, was die Kinder heute überhaupt interessiert. Im Gespräch mit Cordula Möbius, der Leiterin des Kinderheims, haben sie gemeinsam die Idee eines Workshops entwickelt. Darin sollten die Kinder erste Erfahrungen mit dem Medium Film sammeln, sich ausprobieren und selbst kreativ werden. In kleinen Szenen probierten sie aus, wie man pantomimisch Geschichten erzählt oder wie wichtig die Wirkung von Musik ist. Auch ein Besuch im SAEK Dresden, dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal, war während des Workshops für einen Teil der Kinder möglich. Dort lernten sie ein professionelles Tonstudio kennen und durften vor einem Greenscreen drehen. Im Film, der im Anschluss an den Workshop an nur zwei Tagen gedreht wurde, setzten die Kinder ihre Eindrücke und Erfahrungen um. „Es sollte ein Kinderfilm aus kindlicher Perspektive sein“, erklärt Nora Otte.

„Sina mit den grünen Augen“ entstand ausschließlich im Kinderheim. Auch die Postproduktion und das Schneiden des Films verlegte das Team von „ravir film“, das die technische Leitung übernahm, in die vertraute Umgebung der Kinder.

Premiere mit leuchtenden Augen

Als das Making-Of gezeigt wurde, waren die Kinder schon aufgeregt und gespannt. Spätestens aber, als es „Film ab!“ hieß, waren sie alle Feuer und Flamme. Den Film verfolgten sie mit leuchtenden Augen und erinnerten sich an die im Sommer gedrehten Szenen. Im Anschluss an die Premiere bedankten sich Nora Otte und Bernd Kilian bei Christian Bauer von der Dresdner Stiftung Jugend und Sport der Ostsächsischen Sparkasse und bei Steffen Hanspach von der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Ohne die finanzielle Unterstützung der beiden wäre das Projekt so nicht durchführbar gewesen.

Das Ziel des Projekts kann man kaum in einem Satz zusammen fassen. So viele Komponenten und Aufgaben stecken in diesem Film – und genau so viele Wege und Ziele hatte die Arbeit von Kilian, Otte und Jeßner. Den Kindern einfach eine schöne Erinnerung zu bescheren, lag dem Team besonders am Herzen. Aber auch ihre Medienkompetenz solle dadurch gefördert werden, betont Dorit Jeßner. „Es war mir wichtig, den Kindern in Teamarbeit zu zeigen, dass das nur ein Film ist, und nicht die Realität.“

Ein sinnvoller und bewusster Umgang mit Medien ist in der heutigen Zeit gerade für so junge Menschen unabdingbar. Außerdem kann diese Erfahrung neue Impulse für eine berufliche Perspektive im Medium Film und Fernsehen bieten. „Mein Ziel war, die Phantasie und Kreativität, die in den Kindern schlummert, zum Ausdruck zu bringen“, so Nora Otte. „Und diese gewisse Selbstständigkeit, etwas eigenes auf die Beine zu stellen.“ Und Bernd Kilian ergänzt: „Jeder kann seine Stärken erleben und ein Selbstwertgefühl aufbauen. Dies alles ist hier in einem Ergebnis auf hohem Niveau gemündet.“

Mehr Infos zu diesem Projekt im Internet unter www.ravir.de/projekte.

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Sächsische Zeitung – Lokalredaktion Görlitz vom 27.09.2012

Jens Jeremies unterstützt Bolzplatz-Bau – Der aus Görlitz stammende frühere Profi-Fußballer gibt die noch fehlende Summe ans Kinderheim Weinhübel.

Freude im Janusz-Korczak-Heim: Der lang ersehnte neue Bolzplatz wird gebaut. Die Bagger sind bereits vor Ort und haben mit den Erdarbeiten begonnen. Die Stiftung hat zur Aktion „1000 Mal elf Euro“ aufgerufen, um die Bausumme von 17.000,00 Euro zusammenzubekommen. Viele Privatleute und Firmen spendeten, das Diakonie-Sozialwerk Lausitz gab einen Eigenanteil von 4000,00 Euro dazu. Trotzdem fehlte noch vor wenigen Wochen etwa die Hälfte der Summe. Dann ist die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien auf die Stiftung zugekommen und sagte 1.111,00 Euro zu. Entscheidend sei aber ein Anruf  der Jens-Jeremies-Stiftung aus München gewesen, die zugesagt habe, die noch fehlende Summe aufzustocken, damit der Platz gebaut werden kann. Jens Jeremis, der aus Görlitz stammt und als Profifußballer bei 1860 München und beim FC Bayern München spielte, unterstützt mit seiner Stiftung Kinder- und Jugendprojekte. Die Übergabe des Platzes findet voraussichtlich Ende Oktober/Anfang November statt. Allen Spendern, auch den vielen anonymen, ein herzliches Dankeschön

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Görlitzer Anzeiger, vom 27.09.2012

Soroptimist Görlitz engagiert für humanitäre Projekte

 

Görlitz, 25. September 2012. Im Görlitzer Club von Soroptimist International engagieren sich Frauen für unterschiedliche Projekte. In einer unlängst durchgeführten Sitzung berieten sie die jährliche Mittelvergabe an satzungsgemäß zuwendungsfähige Projekte und Initiativen. Unterstützt werden vor allem regionale, überregionale und internationale Ausnahmeengagements.

Spende an Frauenhaus „Domizil“ übergeben

Soroptimist International (SI) ist ein Service-Club, der Frauen in verantwortlichen Positionen im Berufsleben vereint. Die Organisation versteht sich als weltweite Stimme von Frauen für Frauen. Die internationalen Verständigung und Freundschaft sollen durch die Verbesserung der Stellung der Frau, hohe ethische Werte, Menschenrechte für alle, Gleichheit, Entwicklung und Frieden gefördert werden.

Mit insgesamt mehr als 5.000 Euro werden aktuell die Aktivitäten des Evangelische Jugendscheune Melaune e.V., ein rumänisches Kinderheim, der Aufbau des Mbesa-Hospital in Tansania unter Leitung von Dr. Pfeiffer und das Görlitzer Frauenhaus „Domizil“ unterstützt.

Die Direktorin der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz Christina Lumper nahm die Spende für das Frauenhaus, das durch die Stiftung getragene wird, voller Dankbarkeit entgegen. Der diakonische Träger engagiert sich seit mehr als 15 Jahren für Frauen, die Gewalterfahrungen im häuslichen Bereich machen und einen Ausweg für sich und ihre Kinder suchen.

Gerlind Mochner, Gründungspräsidentin des Görlitzer SI-Clubs, verweist auf die langjährige Zusammenarbeit und macht deutlich, dass die Unterstützung vor allem auch Vorbildcharakter haben soll: „Je mehr Menschen bewusst wird, wie wichtig die Anstrengungen um derartige Initiativen sind, umso nachhaltiger wirken die von uns bereit gestellten Mittel!“

  • Quelle: red | Foto: SI
  • Zuletzt geändert am 25.09.2012 – 13:57 Uhr

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Sächsische Zeitung- Görlitzer Stadtleben, vom 25.09.2012

Engagement hinter Gittern – Ein Gefangener sammelt Spenden für das Görlitzer Kinderheim. Bisher kamen über 1000,00 € zusammen.

Am Sonnag haben sich Kinder und ErzieherInnen des Janusz-Korczak-Heimes in der Bautzener Justizvollzugsanstalt bedankt – bei dem polnischen Gefangenen Rafal Michalkiewicz, der dort seine Freiheitsstrafe absitzt. Der 38-jährige ist Initiator einer Spendenaktion für das Görlitzer Kinderheim, und es ist nicht die erste. Schon Weihnachten 2011 sowie Ostern und zum Kindertag d. J. ging er innerhalb des Gefängnisses auf Spendensammeltour. Mittlerweile hat die Spendensumme 1000 Euro überschritten. „Und weitere Sammlungen folgen“, sagt Michalkiewicz. M. Landowski, Sozialarbeiter der Europäischen Beratungsstelle für Straffälligen- und Opferhilfe, lobt das Engagement des Gefangenen in hohen Tönen: „So eine Spendenaktion unter Straffälligen ist außergewöhnlich, erst recht, wenn sich Gefangene aus mehreren Nationen beteiligen. Hier kann man wirklich von einemn Resozialisierungsaspekt im Gefängnis sprechen“, betont er. Mittlerweile haben über 30 Gefangene etwas an die Sammlung von Michalkiewicz abgegeben: Polen, Deutsche, Tschechen, ein Ex-Jugoslawe und darunter gar „schwere Jungs“. Sie alle sparten sich je 5 bis 20 Euro vom Munde ab, um Heimkindern eine Freude zu bereiten!

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Lausitzer Rundschau – Lokalrundschau Senftenberg, Ortrand vom 17.09.2012

Pfiffige Weltentdecker in Kroppen – Jahresfeier mit vielen Überraschungen für die Kinder und Besucher aus dem Dorf

Die Jüngsten der Kindertagesstätte „Weltentdecker“ in Kroppen werden vom Jugendförderverein Niederlausitz unterstützt. Für Kettmaterial hat Vereinsvertreter Ingo Senftleben am Freitagnachmittag noch eine Finanzspritze vorbeigebracht. Mit dem speziellen Legematerial wird bei den Kindern vor allem die Kreativität, aber auch Körper, Geist und Seele gefördert, erklärt Leiterin Elvira Altmann. Aus verschiedensten Materialen von Holzstäbchen, über Murmeln bis hin zu Schnüren lassen die Kinder eigene Kunstwerke entstehen. Jedes Kind drückt damit etwas ganz Besonderes aus seinem Leben aus. In einer kleinen Galerie können Eltern und Großeltern beim Jahresfest die Kunstwerke ihrer Schützlinge anschauen. Ganz dem natürlichen Forscherdrang der Kinder folgend, schwärmt Kita-Leiterin Elvira Altmann auch vom neuesten Projekt: Der „Steinzauber“ ist zum Selbstläufer geworden. Im ganzen Dorf suchen die 37 Kroppener Kinder nach verschiedensten Steinen. Die Neugier der Kleinen hat sogar zum kurzen Baustopp an der Kirche gesorgt. Die Bauarbeiter haben die Arbeit unterbrochen, um die Kinder-Fragen zu beantworten, bestätigt Elvira Altmann lachend.

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Sächsische Zeitung, vom 31.07.2012, Daniela Pfeiffer

Die erste Halbzeit ist geschafft

Das Kinderheim Weinhübel kann hoffen: 8 900 Euro sind nach dem Spendenaufruf schon für einen Fußballplatz zusammengekommen. Doch ebenso viel fehlt noch.

Ob der Ball ins Netz gegangen wäre, wissen sie nicht. Denn die Tore auf ihrem Bolzplatz haben keine Netze mehr. Sebastian, Dennis und Lukas (v. l.) kicken hier trotzdem so oft sie können. Foto: Pawel Sosnowski

17 000 Euro sind es noch nicht. Dann könnten die kleinen Kicker aus dem Kinderheim Weinhübel schon jubeln. Trotzdem sind sie voll Freude und Hoffnung, denn die erste Halbzeit ist geschafft: 8 900 Euro für einen neuen Fußballplatz sind zusammengekommen.

Der Träger des Janusz-Korczak Kinderheims, die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, hatte sich eine ungewöhnliche Spendenaktion ausgedacht, um den Kindern endlich einen besseren Bolzplatz bieten zu können. Denn der jetzige ist stark sanierungsbedürftig. Von Rasen keine Spur mehr. Stattdessen bestimmen Pfützen das Bild. Von den Toren sind nur noch hölzerne Rahmen übrig. Außerdem müssen unbedingt neue Abgrenzungen her, denn nur ein paar Meter neben dem Bolzplatz spielen die Jüngsten im Sand. Gefährlich ist das, weil sie jederzeit ein scharfer Ball treffen könnte. „Deshalb wollen wir einen witterungsunabhängi-gen Hartplatz mit Banden, Ballfangnetzen und Toren bauen lassen“, so Steffen Hanspach von der Stiftung. Sie selbst gibt 4 000 Euro Eigenmittel dazu, die in den 8 900 Euro schon enthalten sind.

Die noch fehlenden 8 100 Euro sollen aus der Aktion „1 000 Mal elf Euro“ kommen, die weiterhin läuft. „Bislang gab es tatsächlich viele, die elf Euro oder auch 22 oder 33 Euro überwiesen haben“, berichtet Hanspach. Doch auch größere Brocken von 100 Euro waren dabei. Die größte Spende kam von den Schülern des Curie-Gymnasiums, die beim diesjährigen Anderslauf 5 000 Euro sammelten und die Hälfte für das Kinderheim spendeten. Die andere Hälfte ging übrigens an das Straßentheaterfestival Via Thea. „Wir danken allen, die gespendet oder uns anderweitig unterstützt haben“, sagt Christina Lumper, Vorstand der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. „Wir sind voller Hoffnung, dass wir unseren Kindern und Jugendlichen ihren Wunsch noch in der zweiten Jahreshälfte erfüllen können.“ Endgültig entschieden werde das in wenigen Wochen.

So können Sie helfen: Mit einer Spende unter dem Stichwort „Fußball“ an die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, Spendenkonto 10 10 10 bei der KD Bank eG, BLZ 350 601 90.

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MDR – Fernsehen unterstützt Aktion Fußballplatz

„Dabei-ab-Zwei“ , 20. Juni 2012

http://www.mdr.de/dabei-ab-zwei/bolzplatz-fuer-minikicker100.html

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Sächsische Zeitung, 15. Juni 2012, von Daniela Pfeiffer

Elf Euro für einen vernünftigen Fußballplatz

Im Weinhübler Kinderheim kicken die Kinder mit Begeisterung. Auch wenn Rasen und Tore diesen Namen nicht verdienen.

Diese drei kriegen nie genug. In der Schule haben sie gestern die Fußball-EM nachgespielt, einer von ihnen hat dann noch im Verein trainiert. Und doch stehen sie auch am Nachmittag wieder auf dem Bolzplatz – den Ball unterm Arm. Dennis, Sebastian und Lukas sind kleine Fußballer, wie sie im Buche stehen – der eine mit Bayern-Trikot, die anderen mit ins Gesicht gemalten Deutschlandfahnen.

Die drei leben im Kinderheim Weinhübel. Und ihr Bolzplatz verdient noch nicht mal diesen Namen. Die Tore sind nur noch im Ansatz erkennbar. Netze gibt´s nicht. Vor dem Tor eine riesige Pfütze. Der Platz selbst überwuchert mit Gras. Rasen würde man dazu aber nicht sagen.

„Das wollen wir unbedingt ändern“, sagt Christina Lumper, Vorstand im Diakonie-Sozialwerk, das Träger des Janusz-Korczak-Heimes ist. „Das Fußballfeld muss dringend saniert werden.“ Ein witterungsunabhängiger Hartplatz soll es werden – ausgestattet mit Banden, Ballfangnetzen und natürlich ordentlichen Toren. Firma und Kosten stehen schon fest: Für etwa 17.000 Euro würde die Firma Eurogrün einen Platz bauen. Allerdings fehlt noch Geld. „Wir haben einen Eigenanteil von 4.000 Euro und bereits eine Spende von etwa 2.000 Euro aus dem Erlös des Anders-Laufes. Aber das reicht noch nicht“, so Christina Lumper. Deshalb hat sich das Diakonie-Sozialwerk zusammen mit dem Kinderheim eine Aktion überlegt, die „1000 mal 11 Euro“ heißt. „Wenn 1000 Görlitzer 11 Euro für die Kinder geben, hätten wir die Summe zusammen.“ Bis September ist Zeit dafür – dann soll der Bau losgehen. Schließlich wolle man die Jungs nicht ewig warten lassen. „Wir setzen all unsere Kräfte dafür ein, den Kindern und Jugendlichen, die hier leben, ein weitgehend normales und familienähnliches zu Hause zu bieten“, sagt Christina Lumper. „Auch wenn man eine intakte Familie nicht ersetzen kann, so sollen sie doch bestmöglich gefördert und unterstützt werden. Ein abwechslungsreiches Freizeitangebot ist dabei weit mehr als eine Nebensache.“ Kleine und größere Erfolge würden das Selbstwertgefühl der Kinder enorm steigern, zudem könnten Talente geweckt werden.

Im Fall von Dennis, Lukas und Sebastian ist die Talentfrage bereits klar. Sie wirbeln auf dem Platz herum – egal, wie schlecht der ist. Ballern ins Tor – auch, wenn da gar kein richtiges ist. Zurzeit steht der Fußball noch mehr im Mittelpunkt als sonst. „Man merkt schon, dass EM ist“, sagt Heimleiterin Marion Vater-Jänsch. Draußen, aber auch drinnen. Im Keller gibt´s ein EM-Studio, da treffen sich am Abend die fußballbegeisterten Kinder mit einem Betreuer zum Spiel gucken.

■ So können Sie helfen: Mit einer Spende unter dem Stichwort „Fußball“           an die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, Spendenkonto 10 10 10                bei der KD Bank eG, BLZ 350 601 90.

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Diakonie-Portal; Sächsische Zeitung, April 2012

Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz erfüllt wiederholt die hohen Anforderungen des DIN EN ISO 9001:2008 – Zertifikats

Stolz lässt sich in den Augen von Stiftungsvorstand Christina Lumper deutlich erkennen. Sie hält die Urkunde als Ergebnis des kürzlich absolvierten Zertifizierungsaudits in den Händen und beeilt sich klar zu stellen, dass es sich hierbei um viel mehr als eine dekorative Leistungsschau handelt.

„Qualitätssiegel werden inzwischen beinahe inflationär gehandelt.“ erklärt Christina Lumper. Es sei daher für Kunden, denen ein solches Zertifikat Aufschluss und Sicherheit über die Umsetzungsqualität in den vielfältigen Leistungsbereichen geben soll, kaum mehr möglich, einen wirklichen Vergleich unter den Anbietern dieser Leistungen herzustellen.
Bereits 2006 hat sich daher die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, die in Sachsen und Brandenburg insgesamt zehn Altenhilfezentren, Einrichtungen der ambulanten und stationären Behindertenhilfe, Kinderheime und –tagesstätten sowie Angebote im Gewaltschutz offeriert, für das internationale Regelwerk der DIN EN ISO 9001:2008 als Basis ihres Qualitätsmanagementsystems entschieden. „Damit sind wir über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gegangen, wohl wissend, dass wir die damit verbundenen zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen zum größten Teil selbst stemmen müssen.“

Als Stiftungsvorstand trägt Christina Lumper die Gesamtverantwortung für das Managementsystem und nutzt die inzwischen kontinuierlich weiter entwickelten Verfahren für ihre tägliche strategische und organisatorische Arbeit. Sie kennt sich aus, weil sie die Anfänge als damalige Qualitätsmanagement-Beauftragte der Stiftung maßgeblich mit gestaltet hat und sie kennt sich aus, weil „… die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung in erster Linie durch Teamarbeit realisiert werden kann. Und das funktioniert nur dann nachhaltig, wenn der Kopf eines Teams sich für Details interessiert.“ Grundlage für die tägliche Umsetzung der systemimmanenten Regelungen ist ein so genanntes Qualitätsmanagement-Handbuch. „Ein Mammutwerk!“ betont Christina Lumper. Sämtliche Prozesse innerhalb der Stiftung sind analysiert, dokumentiert und im Hinblick auf die Zielsetzungen der Stiftung für ihre Arbeit bedarfsgerecht aufgestellt worden.
Hürden und Hindernisse gab es dabei viele. „Die DIN EN ISO ist nicht unbedingt sofort mit Prozessen sozialer Dienstleistungen zusammen zu bringen. Vor allem nicht in den erfahrenen Köpfen von Menschen, deren tägliche Herausforderung menschliche Bedürfnisse und Notlagen sind, die man offensichtlich kaum über Formblätter oder Handlungsrichtlinien meistern kann. Die DIN EN ISO kennt man doch eher aus technischen Bereichen und deshalb waren die Vorbehalte innerhalb der Mitarbeiterschaft auch bei uns da.“ Es galt daher zunächst Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Inzwischen ist es gelungen, das Qualitätsmanagementsystem zu einem selbstverständlichen und hilfreichen Bestandteil der täglichen Arbeit werden zu lassen. „Die Gefahr, Dinge überzuregulieren, ist immer groß.“
Deshalb ist die Verantwortung an der Gestaltung des Systems mitzuwirken, auf alle Schultern verteilt. In regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkeln , an denen sich Mitarbeitende aller Arbeitsebenen beteiligen, wird die Arbeit in den Einrichtungen bewertet, Anregungen, Wünsche der Betreuten aufgegriffen und so das System ständig weiter entwickelt. Die Vorbehalte sind gewichen und die Mitarbeitenden durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen zu Experten in Moderation und Selbstevaluation geworden. „Eine echte und starke Teamleistung! Da verstehen Sie sicher, weshalb man stolz ist, diese Leistung durch die Erteilung des Zertifikats einer unabhängige Zertifizierungsgesellschaft bestätigt zu bekommen.“
Den Nutzen erkennt man in der täglichen Arbeit, die sich in den Bereichen der Alten-, Behinderten, Kinder- und Jugendhilfebereich bereits per Gesetz hohen Dokumentationsanforderungen gegenüber sieht. In konkreten Fällen hat das System dazu beigetragen, die erbrachten Leistungen und vor allem den Einsatz der Entgelte gegenüber Kunden, Kostenträgern und Behörden transparent zu machen. „Das A und O einer verantwortungs- und kostenbewussten Zusammenarbeit mit unseren Partnern, aber natürlich unabdingbar für die Vertrauensbildung gegenüber unseren Betreuten und deren Familien“ betont Christina Lumper. Das Zertifikat verfügt deshalb auch über eine symbolische Vorbildwirkung. „Qualität macht sich sicher nicht an der Erlangung eines Zertifikats aus, die kontinuierliche und konsequente Umsetzung der dafür notwendigen Anforderungen allerdings schon.“

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Lausitzer Rundschau Lokalteil für Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen vom 14./15. April 2012

Behinderte Heimbewohner können mit allen Sinnen entspannen

Wer die Bewohner des Christophorus-Heimes fragt, ob sie snoezeln möchten, wird begeisterte Zustimmung erfahren. Denn das entspannte Spiel von Farben, Klang und Licht mögen alle gern. Seit dem Jahr 2009 ist das neue „Landhaus 2“ hinzugekommen. Auch das zweite Landhaus hat nun dank der Förderung durch die Aktion Mensch einen Snoezelraum, berichtet Gisa Kern. Der Snoezelraum ist ganz weiß, leise Geräusche sind zu hören. Unsere Bewohner nutzen den Raum sehr gern. Die reizarme Umgebung beruhigt und entspannt. Deshalb ist er auch immer in den Tagesablauf eingebunden.  Die Nutzer können wählen: Klang, Farbrad, Bildprojektor und ein sanft glitzernder Baldachin sorgen für unterschiedliche Sinneswahrnehmungen. Die Aktion Mensch unterstützt die Einrichtung des Snoezelraumes mit 2.245,- €. „Möglich machen dies 4,6 Millionen Menschen, die sich regelmäßig an der Lotterie beteiligen, teilt die Aktion Mensch mit. „Wir sind froh, dass wir jetzt in allen unseren Häusern über einen solchen Raum verfügen“ .

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Lausitzer Rundschau – Lokalteil Rundschau für Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen vom 20.01.2012

Kroppenerin hält Lesespaß und Wissensfundus auf aktuellem Stand

Die Kinder- und Gemeindebibliothek Kroppen  ist mehr als ein Bücherverleih. Leiterin Annelie Römer fördert seit zwei Jahrzehnten die Lesekultur im 800-Seelen-Ort. Mit Autorenstunden und Lesewettbewerben lockt sie Jung und Alt. Seit 1992 leitet die Rentnerin die Bücherei an der Frauendorfer Straße – und zwar ehrenamtlich. Bevor die letzten Kinder die gegenüberliegende Alte Dorfschule verließen, hat in der Bibliothek reger Betrieb geherrscht. Leben steckt in dem Gebäudekomplex aber noch immer: nebenan ist die „Kindertagesstätte Weltentdecker„. Seit vier Jahren arbeiten dort Pädagogen im Auftrag der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. „Wir sind mit unseren 39 Kindern so oft es geht in der angrenzenden Bibliothek“, sagt Kitaleiterin Elvira Altmann. Auf dem Programm stehen in den kommenden Monaten abermals Märchenlesungen, Vorlesewettbewerbe und eine Büchertombola. „Unsere Hortkinder können sich darüber hinaus jederzeit dort ihren Lesestoff suchen“ ergänzt Elvira Altmann…

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Sächsische Zeitung – Lokalteil Görlitzer Nachrichten vom 26.01.2012:

Ein Herz für Görlitzer Kinder

Das Gesundheitszentrum Hoy-Reha GmbH sammelt jedes Jahr für einen guten Zweck. Diesmal besommt die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Janusz-Korczak-Heim in Görlitz eine Spende. Mitarbeiter und Patienten haben diesmal 400,00 € gesammelt; die sie am 27.01. dem Janusz-Korczak-Heim überreichen. Bereits seit 2008 unterstützt die Hoy-Reha die Kinder- und Jugendarbeit in der Region. So erhielten schon das Kulturcafe´Camaleon in Görlitz, die Organisation Ärzte für die Dritte Welt sowie der vor zwei Jahren vom Hochwasser betroffene Kindergarten in Hagenwerder eine Geldspende. Dafür gibt es in der Vorweihnachtszeit eine Art Adventskalender für Patienten, Gäste und Mitarbeiter des Hauses. Hier können Lose für jeden Tag im Dezember erworben werden, die jeweils einen Euro kosten. Im Glücksfall winken Preise – vom Massagegutschein über Sauna oder Igelball bis zum Expander. Die Einnahmen aus dem Kalender werden durch die Mitarbeiter noch aufgestockt, sodass jedes Jahr mehrere Hundert Euro zusammenkommen. Diesmal könne sich 63 Mädchen und Jungen des Görlitzer Heimes freuen, speziell die pychomotorische Fördergruppe.  Das Geld soll überwiegend für neue therapeutische Lichtelemente in den Zimmern verwendet werden.

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Pressemitteilungl Lausitzer Rundschau Lokalteil Senftenberg, Ortrand und Großkmehlen vom 28./29.01.2012

Nach Havarie keine Panik auf der Arche

Bis heute und noch weitere Monate müssen sich die Verantwortlichen in der Ortrander Altenhilfeeinrichtung „Arche Noah“ mit einem Wasserschaden beschäftigen, der bereits am 16.12.2011 aufgetreten ist. An jenem Tag sind nach Auskunft von Christina Lumper, Vorstand im Diakonie-Sozialwerk Lausitz, dem Träger des Hauses, größere Wassermengen aus dem Fußboden ausgetreten. Ein Rohr war gebrochen. Betroffen ist in erster Linie die Küche. Dieser Defekt sei inzwischen behoben, jedoch nicht die Feuchtigkeitsschäden. Für die abschließenden Arbeiten müsse die Küche vorübergehend ausgelagert werden. In diesem Zusammenhang ist Stiftungsvorstand Christina Lumper dankbar für die unbürokratische Hilfe durch das Amt Ortrand. Amtsdirektor Kersten Sickert habe den freistehenden, ehemaligen Kindergarten gleich in der Nähe als Übergangslösung angeboten. „Das schafft natürlich Erleichterung und unterstützt unseren Willen, den Einrichtungsbetrieb trotz der notwendigen Bauarbeiten aufrecht zu erhalten“, ist Christina Lumper dankbar für das Hilfsangebot. Der Trocknungsprozess in der Arche, in der alle Räume trotz des Schadens nutzbar sind, werde wohl ein halbes Jahr dauern. … Erst in dieser Woche wurde mit Spezialtechnik gebohrt, um festzustellen, wie groß der Schaden tatsächlich ist… „Wir sind glimpflich davongekommen“ sagt Christina Lumper. Anlass für eine Panikmache bestehe nicht. Das zerstörte Wasserrohr wurde bereits kurz nach Auftreten des Wassereintritts im Küchenbereich ausfindig gemacht und repariert. Alle nun folgenden Prüfungen und Arbeiten gilt es zu koordinieren und die Folgeschäden zu beheben.  Die Beteiligten arbeiten auf Hochtouren. Mit dem Lächeln einer Kämpferin fügt sie hinzu: “ Unser Haus ist im Namen und in der Architektur als Abbild der biblischen Arche Noah geprägt. Und die hat ja bekanntermaßen der großen Flut getrotzt“.

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Presseartikel Sächsische Zeitung Lokalteil Görlitz vom 09.02.2012

Schwere Jungs spenden für Heimkinder

Die Idee eines Bautzener Gefangenen stieß auf eine unerwartet große Resonanz: Viele gaben etwas Geld für das Görlitz Janusz-Korczak-Heim. Das Kinderheim auf der Leschwitzer Straße in Görlitz Weinhübel hat immer mal Spenden erhalten. Doch eine jüngst erhaltene Zuwendung findet Leiterin Marion Jänsch besonder toll: „Es waren 112,00 Euro, und sie kamen von Menschen, von denen ich das nicht erwartet hätte“. Gespendet haben Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Bautzen, in der weit höhere Haftstrafen abgesessen werden als in Görlitz. Es war in der Adventszeit, als dem Gefangenen Rafal Michalkiewicz die Idee dazu kam: „Zu Weihnachten werden nicht nur wir einsam sein, sondern auch Kinder in Kinderheimen.“ Er schrieb einen Aufruf an alle Mitgefangenen, für solche Kinder zu spenden.  … es gibt viele Gründe, warum Kinder im Heim sind, aber jeder Grund ist tragisch und traurig. Wir alle können helfen, dass diese Kinder ihre traurige Vergangenheit zumindest an einigen Tagen vergessen…. Über 20 Gefangene machten mit, dass heißt, dass jeder von ihnen rund 5 Euro spendete. Für Strafgefangene ist das viel Geld. Marion Jänsch will es für einen Aufenthalt der jüngsten Heimkinder im Kinderspielpark Kaltwasser nutzen. „Ich finde es beeindruckend, wie sozial Gefangene sein können“, betont sie. Und der Bautzener Gefängnisinsasse Rafal Michalkiewicz weiß, dass in seiner Aktion auch ein tieferer Sinn steckt: “ Wenn wir Kindern helfen, helfen wir in Wirklichkeit uns selbst“.

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