Umgesetzte Spendenprojekte

Im Kinderheim Pfarrer-Dinter-Haus geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung

 Einweihung eines Wasserspielplatzes zum Sommerfest

 Mit der Eröffnung des Wasserspielplatzes auf dem Gelände des Pfarrer-Dinter-Hauses in Dresden-Klotzsche geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits seit geraumer Zeit hatte der Vorstand der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz gemeinsam mit Leitung und Erziehern der Einrichtung nach einer Lösung gesucht, die insbesondere den kleinsten Schützlingen auf dem Gelände eine Abkühlung ermöglichen sollte.

Die Firma Wassertechnik Dresden GmbH hatte mit der Errichtung eines Wasserspielplatzes eine Lösung vorgeschlagen, die einerseits jede Menge Wasserspaß verspricht und andererseits den besonderen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen Rechnung trägt. Im Rahmen des Sommerfests am 31. August 2016 war es nun soweit. Kinder und Jugendliche des Heimes weihten gemeinsam mit ihren Gästen den neuen Bereich feierlich ein.

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Das Projekt „Wasserspielplatz“ konnte nur durch eine herausragende Spendenbereitschaft realisiert werden. Unterstützung erhielt das Kinderheim beispielsweise von der Zauberwald- und der Königswald-Apotheke, in denen die Kundschaft den sogenannten Klotzschetaler zugunsten des Kinderheims spenden kann. Ebenso engagierten sich Mitglieder des Rotary Clubs Dresden „Blaues Wunder“, der dem Heim bereits seit vielen Jahren fördernd zur Seite steht, und Soroptimist International Club Dresden. Letzter gewann schließlich die Damm | Rumpf | Hering Stiftung Kinderhilfe für das Projekt. Die Damm | Rumpf | Hering Stiftung Kinderhilfe versteht sich als Mittler und „Anstifter“, um bürgerschaftliches Engagement zu initiieren. Auch für den Wasserspielplatz konnte die Stiftung durch ihr Wirken großzügige Spenden generieren. Der Dresdner IHK-Präsident Dr. Günter Bruntsch startete anlässlich seines 70. Geburtstages einen Spendenaufruf zu Gunsten der Damm | Rumpf | Hering Stiftung Kinderhilfe. Die Stiftung konnte sich über 4.500 Euro freuen, die an das Pfarrer-Dinter-Haus für den Bau des Wasserspielplatzes weitergeleitet wurden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern des Projektes Wasserspielplatz!

 

Licht, Klang und Duft

Einweihung des neu gestalteten Snoezelraumes im Christophorus-Heim

Dankbar und voller Freude wurde anlässlich des Tages der Therapie im Förder- und Beschäftigungsbereich des Christophorus-Heims am 27. April 2016 der neu gestaltete Snoezelraum eingeweiht.

Bis auf das noch voll funktionstüchtige Wasserbett konnte der in die Jahre gekommene Raum Dank der großen Spendenbereitschaft gänzlich neu ausgestattet werden. Zur Grundausstattung gehören neue Boden- und Wandmatten sowie gepolsterte Plattformen. Ein wolkenförmiger Stoffhimmel sorgt für eine gemütliche und angenehme Atmosphäre. Besondere Effekte, anregend wie auch beruhigend, können durch Blasensäule, Faseroptikprojektor sowie Lichterhimmel erzeugt werden. Aber auch Klänge und Düfte werden zur Stimulation der Sinne eingesetzt. IMG_1056

Der Snoezel-Raum steht sowohl den Besuchern des Förder- und Beschäftigungsbereiches wie auch den Bewohnern der Einrichtung zur Verfügung. Als wichtiger Therapieraum und Rückzugsmöglichkeit wird er von Betreuern und Bewohnern gleichermaßen geschätzt. Neben basalen Gruppenangeboten finden mehrmals täglich Einzelanwendungen zur Wahrnehmungsschulung statt.

Unterstützt wurde die Neugestaltung des Snoezelraumes durch Zuwendungen aus der Kollekte zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, durch die Förderung der Sparkasse Niederlausitz und durch Spenden der Evangelischen Kirchgemeinde Großkmehlen sowie von Privatpersonen und regionalen Firmen. Stellvertretend genannt seien hier die Firma KKH Sanitär- und Heizungsbau, das Reha Center Adam, das Bestattungshaus Wielk, das Autohaus Procopius, die Logopädische Praxis Schönfelder und Augenoptik Klar, die den Tag der offen Tür genutzt haben, um den neu gestalteten Snoezelraum kennen zu lernen.

 

Schmetterlingswanne im Helen-Keller-Haus zum Tag der Therapie eingeweiht

Mit dem Einbau der Schmetterlingswanne in den ehemaligen Matschraum des Helen-Keller-Hauses und der Präsentation der Wanne am Tag der Therapie am 7. November 2015 konnte ein weiteres Spendenprojekt 2015 erfolgreich abgeschlossen werden. Schmetterlingswanne Helen Keller Haus
Dank zahlreicher privater Spender und der großzügigen Förderung durch die Uwe Seeler Stiftung und die Franz Beckenbauer-Stiftung konnte ein zusätzliches therapeutisches Angebot in den Räumen der Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in Hoyerswerda geschaffen werden.
Die Form der Wanne mit einem Fassungsvermögen von etwa 1.500 Litern ist der eines Schmetterlingskörpers nachempfunden und bietet optimale Bedingungen für therapeutische Anwendungen. Durch das gemeinsame Bad von Bewohnern und Therapeuten eröffnen sich weit mehr Möglichkeiten, das Element Wasser für therapeutische Zwecke zu nutzen, als bei einer üblichen Badewanne.
Besonders Bewohner, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung das bisherige Schwimmangebot im Lausitz-Bad nicht nutzen konnten, können nun ebenfalls Therapie– und Entspannungsbäder genießen.
„Massagebehandlungen, kombiniert mit warmem Wasser, wirken sich sehr entspannend auf Körper, Seele und Geist unserer Bewohner aus, die beispielsweise an chronischen Verkrampfungen der Muskulatur oder Skoliose (Verformung der Wirbelsäule) leiden“, erläutert Ergotherapeut Roman Schwab.

 

Sonnensegel im Laurentius-Haus wird installiert 

Mitte Oktober 2015 wurde im Garten des Altenhilfezentrums Laurentius-Haus das lang ersehnte Sonnensegel installiert. „Manchmal brauchen die Dinge eben etwas Zeit. Umso glücklicher sind wir jetzt aber, dass es vollbracht ist.“ so Silke Eichler, Leiterin der Einrichtung. Finanziert wurde das Sonnensegel neben Eigenmitteln der Stiftung auch durch Spenden in Höhe von knapp 4.000 Euro. Mit dem Sonnensegel entsteht ein zusätzlicher „Raum im Freien“, der für verschiedenste Veranstaltungen und Unternehmungen genutzt werden kann. Neben der Ansprache der Sinne durch die Angebote aus den Bereichen Sport, Spiel, Musik und Kulinarik, erfolgt hier eine zusätzliche Stimulation durch die natürlichen Reize, wie das Rauschen der Blätter, das Singen der Vögel, den Luftzug und den Duft der Pflanzen. Sonnensegel

Der „Raum im Freien“ ist Bestandteil eines Mobilitäts- und Vitalkonzeptes der Einrichtung. Er verfolgt das Ziel, die Bewohnerinnen und Bewohner zu motivieren, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten und in Bewegung zu bleiben. Aus diesem Grund wurde bereits vor einigen Jahren damit begonnen, den Garten des Altenhilfezentrums umzugestalten und beispielsweise ein Pavillon errichtet. Eine weitere wichtige Säule zur Aufrechterhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung durch das Angebot einer regionalen, saisonalen, frischen und naturbelassenen Hausmannskost.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal von Herzen bei allen Förderern, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben.

 

Erneuerung der Terrasse in der Arche Noah abgeschlossen

Die Witterung hatte ihre Spuren am Holzfußboden der Terrasse im Wohnbereich Sonnenblick des Altenpflegeheimes Arche Noah hinterlassen. Damit die Seniorinnen und Senioren diesen schönen Platz auch zukünftig einnehmen können, entschloss sich die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz im Frühjahr dieses Jahres die Aufarbeitung der Terrassendielung vorzunehmen. Dafür stellte sie einen großen Teil der notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung, bat aber gleichzeitig um Spendenmittel für die Kofinanzierung des Projektes.

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der Einrichtung, welches im August 2014 mit einem Sommerfest begangen wurde, konnten die Sanierungsarbeiten an der Terrasse abgeschlossen werden. Seitdem genießen die Bewohner und Besucher hier wieder die Sonne sowie den herrlichen Ausblick. Wir bedanken uns bei allen von Herzen, die uns bei diesem Projekt großzügig unterstütz haben.

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Anstoß im Janusz-Korczak-Heim

Am Mittwoch, dem 7. November 2012, wurde im Janusz-Korczak-Heim die Einweihung des neuen Bolzplatzes gefeiert, zu der alle Spender und Unterstützer der Aktion herzlich eingeladen waren. Oberbürgermeister Siegfried Deinege gab den Anpfiff zum Freundschaftsturnier, welches zwischen dem Augustum-Annen Gymnasium, dem Joliot-Curie-Gymnasium und dem Janusz-Korczak-Heim ausgetragen wurde. Die Begeisterung für den neuen Bolzplatz war bei allen kleinen und großen Fußballfans einfach riesig. Auch der zum Eröffnungsspiel einsetzende Regen konnte die Freudenstimmung nicht mindern.

Schon lange wünschten sich die kleinen und großen Fußballfans des „Janusz-Korczak-Heims“ einen neuen Bolzplatz, denn der alte war in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Durch den unebenen Boden konnte der Platz nach Regen gar nicht mehr bespielt werden. Die Tore waren marode, das Ballfangnetz, das es nur auf einer Seite gab, war zerschlissen. Letztlich drohte aus Sicherheitsgründen sogar die Sperrung der Anlage.

Ende des vergangenen Jahres hatte die Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz beschlossen, das Projekt anzugehen und stellte einen Grundsockel für die Finanzierung bereit.

Der erste große Lichtblick kam mit dem „ANDERS-Lauf“ der Görlitzer Gymnasien. Die Schüler hatten sich für unser Bolzplatzprojekt entschieden und stellten uns 25 % der erlaufenen Sponsorengelder zur Verfügung. Der nun noch fehlende Betrag sollte mit der im Juni ins Leben gerufenen Spendenaktion „1000 mal 11 Euro“ aufgebracht werden. Und tatsächlich folgten unserem Aufruf viele Privatpersonen und auch Firmen. Mit der Unterstützung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien – welche auf Anregung des Oberbürgermeisters Siegfried Deinege erfolgte – und der Zusage der Jens Jeremies-Stiftung, den noch offenen Betrag aufzustocken, war die Finanzierung letztlich gesichert.

Wir bedanken uns bei allen, die mit ihrem Engagement und ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass die Sanierung des Bolzplatzes erfolgreich realisiert werden konnte.

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